Südkorea stoppt Schießübungen nach Zwischenfall mit Kind
Wichtige Fakten
- • Südkoreas Militär stoppte Schießübungen mit Handfeuerwaffen.
- • Ein Mädchen wurde auf einem Spielplatz in Daegu verletzt.
- • Der Spielplatz lag etwa 1,5 km von einem Schießstand entfernt.
- • Die Verletzung könnte durch eine verirrte Kugel verursacht worden sein.
- • Das Mädchen wurde behandelt und aus dem Krankenhaus entlassen.
Zusammenfassung
Südkoreas Militär hat alle Schießübungen mit Handfeuerwaffen wie Gewehren oder Pistolen gestoppt, nachdem ein Mädchen auf einem Spielplatz in Daegu von einem mutmaßlichen verirrten Projektil getroffen wurde. Das Grundschulmädchen wurde am Montagnachmittag in der Nähe des Halses von einem Objekt verletzt, das als Kugel verdächtigt wird, und wurde ins Krankenhaus gebracht, hat es aber inzwischen wieder verlassen. Der Spielplatz befand sich etwa 1,5 km von einem militärischen Schießstand entfernt, und zum Zeitpunkt des Vorfalls hatte dort eine Schießübung stattgefunden. Die Behörden untersuchen, ob die Verletzung durch diese Übung verursacht wurde. Der Schießstand, der 1995 erbaut wurde, verfügt über Schutzbarrieren, um Kugeln aufzufangen.
Hintergrund
Live-Feuer-Übungen des Militärs in Südkorea verlaufen meist ohne Zwischenfälle, doch gab es seltene Fälle von zivilen Opfern. Im Jahr 2020 wurde eine Golfcaddie in der Provinz Süd-Jeolla durch eine verirrte Kugel aus einem nahen Schießstand am Kopf getroffen und musste notoperiert werden. Im vergangenen Jahr setzte das Militär nach einem ähnlichen Vorfall in Pocheon, bei dem Kampfjets versehentlich Bomben auf ein Dorf abwarfen und fast 30 Zivilisten verletzten, ebenfalls Live-Feuer-Übungen und Trainingsflüge aus.
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