Supreme Court bremst Trump: Machtbegrenzung durch Gewaltenteilung
Wichtige Fakten
- • Trump persönlich bei Anhörung anwesend, musste 80 Minuten schweigen.
- • Gericht stoppte bereits Trumps Zölle im Februar 2026.
- • Urteil zu Geburtsrecht-Staatsbürgerschaft steht kurz bevor.
- • Drei von Trump berufene Richter stimmten gegen ihn.
Präsident vor Gericht
Erstmals in der US-Geschichte erschien ein Präsident persönlich vor dem Supreme Court. Donald Trump musste schweigend verfolgen, wie sein Rechtsberater ein Dekret verteidigte, das zuvor als verfassungswidrig eingestuft wurde. Die Frage: Sollen in den USA geborene Kinder automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten – auch wenn die Eltern keine haben? Der 14. Verfassungszusatz legt das fest.
Niederlage für Trump
Selbst die von Trump berufenen Richter ließen Zweifel an der Rechtshaltung des Weißen Hauses erkennen. Trump schimpfte über „Narren und Schoßhunde“. Bereits im Februar hatte das Gericht seine Zölle gestoppt, auch mit den Stimmen seiner eigenen Kandidaten. Beobachter erwarten auch im aktuellen Fall eine Niederlage für den Präsidenten.
Rolle des Supreme Court
Das Gericht versteht sich als Hüter der Gewaltenteilung und gerät damit in Konflikt mit einem Präsidenten, der per Dekret regiert. Das Selbstbewusstsein der Richter speist sich aus der lebenslangen Amtszeit. Kommende Entscheidungen zu Wahlkampffinanzierung und Trans-Rechten dürften ähnliche Muster zeigen: konservativ in Gesellschaftsfragen, widerständig bei autokratischem Stil.
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