Tausende trauern um Cambridge-Professor Jason Arday
Wichtige Fakten
- • Rund 30.000 Menschen bei Mahnwache in London.
- • Arday zurückgetreten nach Plagiatsvorwürfen.
- • Universität spricht von rassistischer Hetzjagd.
- • Polizei vermutet Suizid oder natürlichen Tod.
Mahnwache in London
An einer Mahnwache für den verstorbenen Cambridge-Professor Jason Arday haben sich in London rund 30.000 Menschen beteiligt. Die Organisatoren von Stand Up To Racism meldeten diese Zahl für den Platz Trafalgar Square. Ardays Familie nahm nicht teil, veröffentlichte jedoch eine Erklärung, die verlesen wurde. Sie dankte für Unterstützung und erklärte, die öffentliche Grausamkeit sei unerträglich gewesen.
Biografie und Rücktritt
Arday war 2023 der jüngste schwarze Professor in der Geschichte der Universität Cambridge. In den letzten Wochen mehrten sich Plagiatsvorwürfe und Zweifel an Teilen seiner Lebensgeschichte. Diese sollten in einer geplanten Biografie gestrichen werden. Arday bestritt die Vorwürfe, trat aber Anfang August zurück.
Todesumstände und Reaktionen
Der Bildungswissenschaftler wurde am Freitag tot in Battersea gefunden. Die Polizei hält einen Suizid oder einen natürlichen Tod für möglich. Die Familie spricht von einer Mobbing-Kampagne. Der Kanzler der Universität nannte das Vorgehen eine rassistische Hetzjagd, die er ablehne.
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