Thailand: Schulentlassener jugendlicher Angreifer – Mädchen stirbt, Verschärfung des Waffenrechts angekündigt
Wichtige Fakten
- • Jüngstes Todesopfer: 12-jähriges Mädchen stirbt nach Schulmassaker.
- • 14-Jähriger erschoss Großeltern und mehrere Personen in Schule.
- • Regierung will Waffengesetze verschärfen: Nur Beamte dürfen Waffen tragen.
- • Polizei fand Hinweise auf Online-Konsum gewalttätiger Inhalte.
- • Thailand hat höchste zivile Waffenbesitzrate Südostasiens.
Hintergrund des Vorfalls
Bei einem Schulmassaker im thailändischen Nonthaburi ist ein weiteres Opfer gestorben: Ein 12-jähriges Mädchen erlag am Samstag seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf neun. Ein 14-jähriger Junge hatte am Freitag zunächst seine Großeltern erschossen und anschließend in seiner Schule mehrere Menschen getötet, bevor er sich selbst richtete.
Ermittlungen und Tatablauf
Die Polizei befragte bislang 17 Zeugen. Der Täter habe seit ein bis zwei Jahren Interesse an Schusswaffen gezeigt und sich gewalttätige Inhalte im Internet angesehen. In seiner Schultasche wurden ein Messer und weitere Munition gefunden; die Tatwaffe gehörte seinem Großvater. Die Schießerei ereignete sich an der Debsirin Nonthaburi Schule, etwa 30 Verletzte waren zunächst zu beklagen, viele davon schwer.
Reaktionen der Regierung
Thailands Premierminister Anutin Charnvirakul kündigte als Reaktion strengere Waffengesetze an – vorerst sollen nur noch Polizisten und Beamte im Dienst Waffen tragen dürfen. Die Details des Gesetzesvorhabens blieben vage. Thailand hat eine der höchsten Raten an zivilem Waffenbesitz in Südostasien, während immer wieder tödliche Zwischenfälle an Schulen und öffentlichen Orten für Entsetzen sorgen.
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