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International 01.07.2026, 11:01 Aktualisiert: 01.07.2026, 12:03

Tragödien bei Jamaika-Feiern: Drei Personen erstickt nach WM-Sieg gegen Ecuador

Drei Menschen starben an Erstickung bei WM-Feiern in Mexiko-Stadt.

Wichtige Fakten

  • Drei Menschen starben an Erstickung bei WM-Feiern in Mexiko-Stadt.
  • Über eine Million Menschen feierten den ersten Achtelfinalsieg seit 1986.
  • Die Opfer sind 19, 44 und 48 Jahre alt.
  • Bürgermeisterin Brugada kondolierte und rief zu verantwortungsvollen Feiern auf.
  • Mexikos Sieg bedeutete den Einzug ins Achtelfinale gegen England oder DR Kongo.

Massive Feierlichkeiten und Tragödie

Nach dem 2:0-Sieg Mexikos gegen Ecuador im Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 strömten mehr als eine Million Menschen auf die Straßen von Mexiko-Stadt. Die Stadtregierung meldete die größten Feierlichkeiten seit Jahrzehnten, konzentriert um das Wahrzeichen Ángel de la Independencia. Doch die Euphorie wurde von einer Tragödie überschattet: Drei Menschen, darunter eine 19-jährige Frau, starben an Erstickung aufgrund der überwältigenden Menschenmengen.

Notfallmaßnahmen und Reaktionen

Die Gesundheitsbehörden der Stadt bestätigten, dass Rettungskräfte an verschiedenen Orten entlang der Prachtstraße Paseo de la Reforma drei bewusstlose Personen behandelt und in Krankenhäuser gebracht hatten. Trotz Reanimationsversuchen starben die Opfer (44-jähriger Mann, 48-jährige Frau und 19-jährige Frau) an Erstickung. Bürgermeisterin Clara Brugada sprach den Familien ihr Beileid aus und appellierte auf Social Media an die Bürger, immer mit Verantwortung, Fürsorge und Empathie zu feiern.

Hintergrund und Ausblick

Mexiko-Stadt, dessen Metropolregion mehr als 20 Millionen Einwohner zählt, ist aufgrund seiner Bevölkerungsdichte besonders anfällig für derartige Vorfälle bei Massenansammlungen. Die Feierlichkeiten fanden zum ersten Achtelfinalsieg der mexikanischen Nationalmannschaft seit 1986 statt. Nun könnte Mexiko im nächsten Spiel auf England treffen, sofern sich die Mannschaft von Thomas Tuchel gegen die DR Kongo durchsetzt. Bereits vor dem Spiel hatte die Bürgermeisterin die Fans gebeten, den Ort Ángel de la Independencia zu meiden, da dort bereits große Menschenmengen versammelt waren. Die Vorfälle verdeutlichen die Risiken solcher spontanen Großereignisse und die Notwendigkeit verbesserter Sicherheits- und Notfallmaßnahmen.

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