Trauer um Bikram Lama: Einsamer Tod eines Obdachlosen in Sydney
Wichtige Fakten
- • Bikram Lama, ein nepalesischer Student, starb obdachlos in Sydney.
- • Sein Leichnam wurde bis zu einer Woche lang nicht entdeckt.
- • Die formelle Identifizierung durch seine Mutter dauert an.
- • Ein Untersuchung zu möglichen Politikfehlern wird gefordert.
- • Experten sehen die Todesfälle als Wendepunkt in der Obdachlosenpolitik.
Vigil für Bikram Lama
In Sydney versammelten sich am Donnerstagabend unter dem Feigenbaumdach des Hyde Parks Menschen, um des 32-jährigen Bikram Lama zu gedenken. Er war obdachlos und starb nahe des Parks; sein Leichnam wurde bis zu einer Woche lang nicht entdeckt. Die Obdachlosenhilfe-Erin Longbottom betonte, niemand solle sterben müssen, unsichtbar oder allein.
Politische Forderungen
Der unabhängige Abgeordnete Alex Greenwich forderte eine Untersuchung, ob staatliche und bundesstaatliche Politiken zum Tod Lamas beigetragen haben. Lama starb nur 200 Meter vom Parlament entfernt. Die australisch-nepalesische Gemeinde kritisierte die Verzögerungen bei der Identifizierung, da Lamas Mutter zur DNA-Probe nach Kathmandu reisen musste.
Breitere Krise
Der Fall ist einer von drei aktuellen Todesfällen, die Australien erschüttern. Anfangssommer starb ein Neugeborenes in einem Obdachlosenlager, eine junge indigene Mutter an Sepsis nach Räumung. Experten fordern einen Wendepunkt: Obdachlosigkeit sei lösbar, wenn die Gesellschaft es wolle.
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