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International 18.05.2026, 14:47 Aktualisiert: 18.05.2026, 18:01

Iran-Krieg: Drohnenangriff auf VAE-Atomkraftwerk, Modi ruft zu Reiseverzicht auf

Drohnenangriff nahe Atomkraftwerk Barakah; keine Verletzten oder Radioaktivität.

Wichtige Fakten

  • Drohnenangriff nahe Atomkraftwerk Barakah; keine Verletzten oder Radioaktivität.
  • VAE machen Iran oder Stellvertreter verantwortlich; IAEA zeigt „grave concern".
  • Trump droht Iran erneut: „Zeit läuft ab, sonst nichts mehr übrig".
  • Indiens Premier Modi ruft zu einjährigem Reiseverzicht wegen Energiekrise auf.
  • Air India fährt internationale Routen zurück; Rekordverlust von über 2 Mrd. Euro.

Drohnenangriff auf Atomkraftwerk Barakah: VAE beschuldigen Iran

Ein Drohnenangriff nahe dem Kernkraftwerk Barakah in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat ein Feuer an einem elektrischen Generator ausgelöst. Nach Angaben der Betreiber wurden keine Verletzten gemeldet und es trat keine Radioaktivität aus. Die VAE machten den Iran oder seine Stellvertreter für den Anschlag verantwortlich und bezeichneten ihn als „gefährliche Eskalation“. Ein dringender Anruf des VAE-Außenministers beim IAEA-Chef Grossi folgte, der „grave concern“ äußerte. Saudi-Arabien verurteilte den Angriff ebenfalls. Hintergrund sind die stockenden Friedensgespräche im Iran-Krieg, nachdem US-Präsident Trump mit einem Ultimatum gedroht hatte.

Trump bekräftigt Ultimatum an Iran – Gespräche stocken

US-Präsident Donald Trump wiederholte seine Drohung an den Iran: „Nichts Nukleares, das wird definitiv kommen“, und warnte, falls kein Abkommen erzielt werde, bleibe vom Iran nichts übrig. Berichten zufolge traf er sich mit nationalen Sicherheitsberatern, um militärische Optionen zu erörtern. Auch ein Gespräch mit Israels Premier Netanyahu fand statt. Die derzeitige Feuerpause im Iran-Krieg ist fragil, und Beobachter fürchten eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen, sollte es keine Fortschritte geben.

Indiens Premier Modi ruft zu Reiseverzicht auf – Energiekrise belastet

In Indien verschärft der Iran-Krieg die Energiekrise: Steigende Ölpreise, fallende Rupie und Inflation setzen den Tourismussektor massiv unter Druck. Premierminister Narendra Modi rief die Bevölkerung auf, mindestens ein Jahr lang nicht mehr ins Ausland zu reisen. Air India reduzierte internationale Routen und meldete einen Rekordverlust von über zwei Milliarden Euro. Während Experten die tatsächlichen Auswirkungen des Appells unterschiedlich einschätzen, warnen Reiseveranstalter vor einem Rückgang der Neubuchungen.

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