Trump droht UK mit Zöllen wegen Digitalsteuer
Wichtige Fakten
- • Trump droht UK mit Zöllen wegen Digitalsteuer.
- • Die 2%ige Steuer gilt für US-Tech-Unternehmen.
- • Steuer wurde 2020 eingeführt, bleibt im US-UK-Handelsabkommen von 2025 bestehen.
- • Trump wirft UK vor, 'leichtes Geld' zu machen.
- • Ähnliche Steuern existieren in Frankreich, Italien und Spanien.
Hintergrund der Drohung
US-Präsident Donald Trump hat Großbritannien mit erheblichen Zöllen gedroht, sollte das Land seine Digitalsteuer auf US-Technologieunternehmen nicht abschaffen. Die 2020 eingeführte Abgabe von 2 Prozent auf Einnahmen digitaler Dienste betrifft Konzerne wie Google, Facebook und Amazon. Trump argumentierte, die Steuer ziele auf 'die besten Unternehmen der Welt' ab und das UK versuche, 'sich eine goldene Nase zu verdienen'.
US-UK-Beziehungen unter Druck
Die Ankündigung verschärft die Spannungen zwischen den USA und Großbritannien, die bereits aufgrund von Trumps Unmut über die britische Nichtbeteiligung am Nahost-Konflikt angespannt sind. Bereits zuvor hatte Trump angedeutet, das 2025 geschlossene Handelsabkommen könne 'jederzeit geändert werden'. Ähnliche Warnungen hatte er auch an andere EU-Staaten wie Frankreich, Italien und Spanien gerichtet, die ebenfalls Digitalsteuern erheben.
Mögliche Reaktionen
Die britische Regierung hat sich bislang nicht zu den jüngsten Äußerungen geäußert. Sollte Trump seine Drohung wahr machen, könnten US-Zölle auf britische Exporte die Wirtschaft belasten und die bereits angeschlagenen bilateralen Beziehungen weiter verschlechtern. Die Höhe der angedrohten Zölle ließ Trump offen, deutete aber an, dass sie die Einnahmen aus der Digitalsteuer übersteigen würden.
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