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International 24.04.2026, 03:03 Aktualisiert: 24.04.2026, 08:01

König Charles III. und Queen Camilla zu viertägigem Staatsbesuch in den USA erwartet

König Charles trifft Trump im Weißen Haus persönlich.

Wichtige Fakten

  • König Charles trifft Trump im Weißen Haus persönlich.
  • Staatsbesuch markiert 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit.
  • Trump hält Prinz Harrys Ukraine-Äußerung für nicht repräsentativ.
  • Trump fordert von Starmer schärfere Migrations- und Energiepolitik.
  • Trump droht UK mit Zöllen wegen Digitalsteuer auf US-Tech-Konzerne.

Staatsbesuch zur Stärkung der Beziehungen

US-Präsident Donald Trump hat in einem BBC-Interview bekräftigt, dass der bevorstehende Staatsbesuch von König Charles III. und Königin Camilla die Beziehungen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich verbessern könne. Er lobte den König als einen „fantastischen Mann“ und betonte ihre langjährige Bekanntschaft. Der viertägige Besuch beginnt am kommenden Montag, beinhaltet ein Treffen mit Trump im Weißen Haus sowie eine Rede des Königs vor dem US-Kongress. Nach zwei Tagen in Washington reisen die Royals nach New York, Virginia und Bermuda, bevor sie nach Großbritannien zurückkehren. Das britische Außenministerium stellt den Besuch in den Kontext des 250. Jahrestages der US-Unabhängigkeit und der Feier einer „Partnerschaft des gemeinsamen Wohlstands, der Sicherheit und der Geschichte“.

Trump kritisiert Premier Starmer und droht mit Zöllen

Trump äußerte sich erneut kritisch zu Premierminister Sir Keir Starmer und sagte, dieser könne sich nur erholen, wenn er die Einwanderungspolitik verschärfe und die Öl- und Gasförderung in der Nordsee ausweite. Starmer wies die Kritik zurück und betonte, er handle im britischen Staatsinteresse und lasse sich nicht in den Iran-Krieg hineinziehen. Trump drohte zudem mit neuen Zöllen, falls das Vereinigte Königreich die Digitalsteuer auf US-Tech-Konzerne nicht abschafft. Die BBC verwies auf eine laufende Verleumdungsklage Trumps gegen den Sender, die dieser entschlossen verteidigen will.

Prinz Harrys Ukraine-Äußerung von Trump zurückgewiesen

Neben dem Staatsbesuch sorgte auch Prinz Harry für Schlagzeilen. Er hatte bei einem überraschenden Besuch in Kiew die USA aufgefordert, „Führungsstärke“ in der Ukraine-Frage zu zeigen. Trump konterte, Prinz Harry spreche nicht für das Vereinigte Königreich. Der Präsident ließ offen, ob er Harry zu einem Dinner während des Staatsbesuchs einladen werde, stellte jedoch klar, dass sein Gastgeber König Charles sei, dessen Gesellschaft er sehr schätze.

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