US-Inflation steigt auf 4,2 Prozent: Trump sorgt mit Aussage "Ich liebe die Inflation" für Empörung
Wichtige Fakten
- • US-Inflation im Mai auf 4,2 Prozent gestiegen, Dreijahreshoch.
- • Trump sagt: "Ich liebe die Inflation", löst Kritik aus.
- • Energiepreise hauptverantwortlich, Benzin um 40 Prozent teurer.
- • US-Regierung setzt Militärschläge gegen Iran fort.
- • Ölpreis Brent laut US-Energiebehörde nun bei 95 Dollar erwartet.
EZB-Leitzinserhöhung: Erste Erhöhung seit drei Jahren erwartet
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird voraussichtlich diese Woche die Leitzinsen von 2,0 auf 2,25 Prozent anheben – die erste Erhöhung seit rund drei Jahren. Hintergrund ist ein deutlicher Anstieg der Inflation in der Eurozone, die im Mai auf 3,2 Prozent kletterte. Haupttreiber ist der Konflikt zwischen den USA und Israel gegen den Iran: Die Schließung der Straße von Hormus durch Teheran ließ die Ölpreise massiv steigen. EZB-Vertreter hatten die Erhöhung bereits signalisiert und sehen sie als notwendiges Signal der Glaubwürdigkeit.
US-Inflation steigt auf 4,2 Prozent – Trump sorgt für Aufsehen
Die Inflation in den USA ist im Mai auf 4,2 Prozent gestiegen, ein Dreijahreshoch. Präsident Trump sagte auf eine Journalistenfrage: „Ich liebe die Inflation.“ Dies rief scharfe Kritik der Demokraten hervor. Energiekosten stiegen um 23,5 Prozent, Benzin verteuerte sich um rund 40 Prozent. Grund sind der Iran-Krieg und Blockaden in der Straße von Hormus. Die US-Energiebehörde erwartet nun einen Ölpreis von 95 Dollar pro Barrel für 2026. Trump behauptete zudem, eine militärische Aktion habe den Ölpreis gesenkt. Haussprecher Mike Johnson versuchte, die Äußerungen Trumps zu relativieren.
Auswirkungen auf Finanzmärkte und Verbraucher
Die geopolitischen Spannungen belasten auch die Aktienmärkte. Der DAX dürfte mit Verlusten starten, nachdem er bereits zuvor nachgab. Der Ölpreis stieg auf fast 95 Dollar pro Barrel. Sparer können im Gegenzug von höheren Festgeldzinsen profitieren, gleichzeitig steigen die Kosten für Raten- und Baukredite. Ökonomen rechnen mit einer bis zu drei Erhöhungen der EZB-Leitzinsen in diesem Jahr.
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