Trump-Organisation kündigt höchstes Gebäude Australiens an – US-Zölle sorgen für Unsicherheit
Wichtige Fakten
- • Trump International Hotel & Tower auf Gold Coast wird mit 340 Metern Australiens höchstes Gebäude.
- • Der Bau kostet rund 1,5 Milliarden AUD und umfasst 272 Wohnungen sowie ein Beach Club.
- • US-Zölle von 15% lösen Unsicherheit an Märkten aus, der Dollar fiel, Gold stieg.
- • Der US Supreme Court kippte frühere Trump-Zölle als unrechtmäßig, Rückerstattungen unklar.
- • Australien setzt sich weiter für zollfreien Handel mit den USA ein.
Trump-Tower auf Gold Coast
Die Trump-Organisation hat den Bau des Trump International Hotel & Tower auf Gold Coast in Surfers Paradise angekündigt. Mit 91 Stockwerken und 340 Metern Höhe soll es das höchste Gebäude Australiens werden, noch vor dem 'Australia 108' in Melbourne. Das Projekt im Wert von etwa 1,5 Milliarden AUD umfasst 272 exklusive Wohnungen, einen privaten Beach Club sowie Einzelhandels- und Gastronomieflächen. Der Queenslander Entwickler Altus Property Group unterzeichnete die finale Vereinbarung mit der Trump-Organisation am Valentinstag in Mar-a-Lago, Florida.
US-Zölle und wirtschaftliche Unsicherheit
Parallel dazu sorgt die US-Zollpolitik für Turbulenzen an den Finanzmärkten. Nach einem Urteil des Supreme Court, das frühere Trump-Zölle für unrechtmäßig erklärte, stoppten die US-Behörden die Erhebung dieser Abgaben. Allerdings führte Präsident Trump neue Pauschalzölle von 15% ein, die ab sofort gelten. Dies löste Unsicherheit aus: Der US-Dollar fiel, Gold stieg als sicherer Hafen, und Aktienmärkte wie der FTSE 100 verzeichneten Verluste. Rückerstattungen für bereits gezahlte Zölle in Höhe von schätzungsweise über 175 Milliarden US-Dollar bleiben unklar.
Australische Reaktionen
Australische Regierungsvertreter wie Andrew Leigh betonten, dass das Land weiter für zollfreien Handel mit den USA eintreten werde. Leigh verwies auf Australiens freihändlerische Tradition und die Vorteile des Handels für Wirtschaft und Sicherheit. Die neuen US-Zölle könnten jedoch Auswirkungen auf die australische Exportwirtschaft haben, obwohl bisher keine Vergeltungsmaßnahmen geplant sind.
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