Trump pausiert 'Project Freedom': Streben nach Iran-Abkommen trotz Drohungen
Wichtige Fakten
- • Trump pausiert 'Project Freedom' nach nur einem Tag bis auf weiteres.
- • Iran prüft neuen US-Vorschlag; Außenamtssprecher nennt Durchbruch-Berichte überzogen.
- • 14-Punkte-Papier von Axios: Waffenruhe, Atomgespräche und Sanktionslockerung.
- • Trump droht Iran bei Scheitern der Verhandlungen mit massiven Bombardierungen.
- • Irans Außenminister reist nach Peking; China fordert umfassenden Waffenstillstand.
Trump pausiert 'Project Freedom' – Ringen um Abkommen
US-Präsident Donald Trump hat den Militäreinsatz 'Project Freedom' zur Begleitung von Schiffen durch die Straße von Hormus nach nur einem Tag ausgesetzt. Die Mission war erst am Montag gestartet worden, u.a. um festsitzende Frachter zu befreien. Nun teilte Trump auf Truth Social mit, dass die Aktion 'für eine kurze Zeit' unterbrochen werde, um zu prüfen, ob ein Abkommen mit dem Iran geschlossen werden könne. Kurz darauf drohte er jedoch: 'Wenn sie nicht zustimmen, beginnen die Bombardierungen, und zwar leider in weitaus größerem Umfang und mit höherer Intensität.'
Berichte über Annäherung – Zweifel bleiben
Laut Berichten des US-Portals Axios seien die USA und der Iran einem 14-Punkte-Papier nahe – einer Absichtserklärung, die das Kriegsende und eine 30-tägige Verhandlungsphase vorsehe, verbunden mit einem Stopp der iranischen Urananreicherung und der Freigabe eingefrorener Gelder. Irans Außenamtssprecher Baghai wies diese Berichte jedoch zurück: Der US-Vorschlag werde geprüft, die Antwort gehe über Pakistan zurück. Der Vermittler, Pakistans Premierminister Sharif, zeigte sich 'zuversichtlich' über einen möglichen Frieden. Auch ranghohe US-Quellen signalisierten Gesprächsbereitschaft von iranischer Seite.
China schaltet sich ein – Trump plant Reise
Der iranische Außenminister Araghtschi traf in Peking mit seinem chinesischen Kollegen Wang Yi zusammen. Wang forderte einen umfassenden Waffenstillstand: Chinesische Führung sei über den Konflikt 'zutiefst besorgt'. US-Außenminister Rubio rief China auf, Druck auf den Iran auszuüben, die Meerenge freizugeben. Trump wird in der kommenden Woche in Peking erwartet, wobei der Iran-Krieg auf der Agenda stehen dürfte.
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