Geleitschutz durch die Straße von Hormus: USA starten 'Project Freedom'
Wichtige Fakten
- • US-Schiffe führten erstmals unter militärischem Schutz zwei Handelsschiffe durch die Straße von Hormus.
- • Irans Revolutionsgarden griffen den Konvoi mit Marschflugkörpern, Drohnen und Schnellbooten an, Angriffe wurden abgewehrt.
- • US-Behörden bestätigen das zweite Schiff, den Chemikalientanker CS Anthem, bei der Durchfahrt.
- • US-Regierung sieht ‚Operation Epic Fury‘ als abgeschlossen an; 'Project Freedom' sei ein separater, defensiver Einsatz.
- • Iran bestreitet einen Bruch der Waffenruhe und droht mit wirtschaftlichen Folgen für den Westen.
Erfolgreiche Geleitmission in der Meerenge
Die USA haben ihre militärische Operation ‚Project Freedom‘nahtlos gestartet und erstmals zwei US-Handelsschiffe unter militärischem Schutz durch die Straße von Hormus geleitet. Nach Angaben des Pentagons konnten die Schiffe trotz iranischen Beschusses den Golf verlassen. Die US-Armee spricht von einem dreischichtigen Verteidigungskonzept mit Kriegsschiffen, Hubschraubern und Drohnen. Trotz der heftigen Angriffe – darunter Marschflugkörper, Drohnen und Schnellboote – gelang die Durchfahrt ohne Verluste. Admiral Brad Cooper betonte, dies sei der erste Schritt zur Wiederherstellung der freien Durchfahrt.
Eskalation auch gegen die VAE
Gleichzeitig gerieten die VAE erneut unter iranischen Raketen- und Drohnenbeschuss – am zweiten Tag in Folge. Die Luftwaffe der VAE fing nach eigenen Angaben erneut Geschosse ab. Iran dementiert indes, Angriffe auf die VAE durchgeführt zu haben. Die Angriffe auf die strategisch wichtige Ölzone Fujairah haben laut US-Regierung Material bewegt.
Diplomatie unter Druck
US-Außenminister Rubio spricht erneut davon, dass die militärische Offensive ‚gegen Iran‘ offiziell beendet sei, während die Kämpfe mit dem Konvoi im Rahmen einer Einzelmission stattfänden. Er macht die Freigabe jeder weiteren iranischen Aktion abhängig; die Rede ist von kanalisierter Landeverwaltung via Blockaden und den Bedingungen für Seeminen. Auch Trump mahnt an, Iran wolle bislang keinen Deal, während Außenminister Araghchi vor einem Weg in den militärischen Sumpf warnt – und weiter auf Pakistans Vermittlung setzt. Die Sprengwirkung der Lage auf die Stabilität bleibt hochansteckend, betont das Londoner Militärbeobachtungszentrum.
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