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Politik 11.07.2026, 14:17

Trump-Regierung zitiert New York Times-Journalisten vor Grand Jury

Trump-Regierung ließ Journalisten der New York Times vor Grand Jury laden.

Wichtige Fakten

  • Trump-Regierung ließ Journalisten der New York Times vor Grand Jury laden.
  • Anlass war ein Bericht über Sicherheitslücken am neuen Präsidentenflugzeug.
  • Das Flugzeug ist ein 400-Millionen-Dollar-Geschenk Katars.
  • Trump flog aus Sicherheitsgründen teilweise mit einer älteren Air Force One.
  • Der Vorfall folgt auf ähnliche Vorladungen gegen Wall Street Journal und Washington Post.

Trump-Regierung zitiert NYT-Journalisten vor Grand Jury

Die Trump-Regierung hat mehrere Journalisten der New York Times vorgeladen, die über Sicherheitsmängel der neuen Air Force One berichtet hatten. Die Vorladungen wurden am Freitag vom US-Justizministerium ausgestellt und verlangen eine Aussage vor einer Grand Jury in Manhattan. Die Journalisten Julian E. Barnes, Eric Lipton, Tyler Pager und Eric Schmitt gehören zu den Betroffenen. Zusteller übergaben die Vorladungen teils an deren Wohnadressen. Das Justizministerium äußerte sich nicht sofort.

Bericht über Sicherheitsbedenken

Hintergrund ist ein Times-Bericht, wonach die neue Air Force One – ein 400-Millionen-Dollar-Geschenk Katars – keine Abwehrraketen und andere Schutzsysteme besitzt, die ältere Modelle haben. Präsident Trump war am 1. Juli mit der neuen Maschine nach North Dakota geflogen, kehrte aber von einem NATO-Gipfel in der Türkei teilweise mit einer älteren Air Force One zurück. Die Times berief sich auf anonyme Quellen, wonach der Secret Service dies empfohlen habe.

Reaktionen und frühere Fälle

Trump bestritt Sicherheitsbedenken, und das Weiße Haus nannte die Maschine „hochmodern“. Pressefreiheitsorganisationen kritisierten die Vorladungen scharf. Der National Press Club sprach von einer verfassungswidrigen Bedrohung der Pressefreiheit. Ähnliche Vorladungen waren bereits im Juni gegen Journalisten von Wall Street Journal und Washington Post ausgesprochen, aber nach juristischen Einwänden zurückgezogen worden.

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