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International 14.04.2026, 07:29 Aktualisiert: 14.04.2026, 23:10

Trump und Papst Leo XIV. im öffentlichen Schlagabtausch

Trump bezeichnet Papst Leo XIV. als 'schwach' und 'Katastrophe' in der Außenpolitik.

Wichtige Fakten

  • Trump bezeichnet Papst Leo XIV. als 'schwach' und 'Katastrophe' in der Außenpolitik.
  • Ein KI-generiertes Bild zeigt Trump in einer an Jesus erinnernden Pose.
  • Das Bild wurde nach massiver Kritik, auch aus dem Trump-Lager, gelöscht.
  • US-Vizepräsident Vance rät dem Papst, sich aus US-Politik herauszuhalten.
  • Italiens Ministerpräsidentin Meloni kritisiert Trumps Äußerungen als inakzeptabel.

Öffentlicher Streit zwischen Trump und Papst

US-Präsident Donald Trump hat sich in einen öffentlichen Schlagabtausch mit Papst Leo XIV. begeben, den er in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social als 'schwach' gegenüber Kriminalität und als 'Katastrophe' in der Außenpolitik bezeichnete. Trump erklärte zudem, kein großer Fan des Papstes zu sein. Der Konflikt eskalierte, nachdem der Papst im Zuge des Iran-Kriegs deutliche Kritik an den USA geäußert hatte.

Empörung über KI-generiertes Bild

Trump löste weitere Empörung aus, als er ein vermutlich KI-generiertes Bild auf Truth Social veröffentlichte, das ihn in roten und weißen Kleidern zeigt, während er einem Mann die Hand auf die Stirn legt und Licht aus seinen Händen strahlt – eine Darstellung, die viele als blasphemisch und an Jesus Christus erinnernd empfanden. Trump bestritt diese Interpretation und behauptete, das Bild solle ihn als Arzt darstellen. Nach massiver Kritik, auch aus dem eigenen Lager, wurde der Beitrag gelöscht.

Internationale Reaktionen und Haltung des Papstes

US-Vizepräsident JD Vance mischte sich ein und riet dem Papst, sich auf moralische Angelegenheiten zu konzentrieren. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die normalerweise gute Beziehungen zu Trump pflegt, kritisierte seine Äußerungen als inakzeptabel. Papst Leo XIV. ließ sich von den Attacken nicht beeindrucken, betonte, er sei kein Politiker, und rief zum Brückenbau für Frieden auf.

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