Teilen:
International 07.04.2026, 03:02 Aktualisiert: 07.04.2026, 08:04

Trump hält an Iran-Ultimatum fest - Märkte schwanken bei anhaltender Unsicherheit

Trump bekräftigt Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus bis 8. April.

Wichtige Fakten

  • Trump bekräftigt Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus bis 8. April.
  • Ölpreise steigen wieder über 111 USD/Barrel nach Trumps Drohungen.
  • IWF warnt vor höherer Inflation und langsameren globalem Wachstum durch Krieg.
  • Lufthansa-Vorständin Vittadini warnt vor Kerosin-Engpässen an asiatischen Flughäfen.
  • Aktienmärkte zeigen gemischtes Bild mit Gewinnen in USA, Verlusten in Japan.

Eskalation der Drohungen und wirtschaftliche Auswirkungen

US-Präsident Donald Trump hält an seinem Ultimatum fest, dass der Iran bis zum 8. April die strategisch wichtige Straße von Hormus für die Schifffahrt öffnen muss, andernfalls droht er mit weiteren Angriffen auf iranische Infrastruktur wie Kraftwerke und Brücken, was von Experten als möglicher Verstoß gegen das Kriegsvölkerrecht bewertet wird. Der Iran lehnte weiterhin Vorschläge für eine Waffenruhe ab und fordert ein dauerhaftes Ende des Konflikts sowie die Aufhebung von Sanktionen, während Israel seine Luftangriffe auf iranische Infrastruktur fortsetzt.

Rohstoffknappheit und Preisexplosion

Der Konflikt hat die Preise für kritische Rohstoffe in die Höhe getrieben: Nach Trumps Drohungen zogen die Ölpreise wieder an, mit Rohöl der Nordseesorte Brent bei über 111 USD pro Barrel, einem Anstieg von etwa der Hälfte seit Kriegsbeginn. Gleichzeitig belastet die Blockade der Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel des globalen Öl- und Gastransits fließt, Lieferketten in asiatischen Ländern wie Japan und Südkorea und wirkt weltweit inflationsfördernd, wobei der IWF vor höherer Inflation und verlangsamtem globalem Wachstum warnt.

Internationale Reaktionen und wirtschaftliche Folgen

Die Unsicherheit führt zu schwankenden Aktienmärkten: Während US-Indizes wie der Dow Jones und Nasdaq an Ostermontag Gewinne verzeichneten, knickten Japans Börsen ein, und in Frankfurt zeigt sich ein gemischtes Bild mit dem DAX nahezu unverändert. Lufthansa-Vorständin Grazia Vittadini warnte vor Engpässen bei der Kerosin-Versorgung an asiatischen Flughäfen, falls die Straße von Hormus länger blockiert bleibt, was die Verwundbarkeit globaler Lieferketten offenlegt. Internationale diplomatische Bemühungen, wie Beratungen im UN-Sicherheitsrat, laufen weiter, um die Schifffahrt zu schützen.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.