Trumps Wunschkandidat Kevin Warsh als neuer Fed-Chef bestätigt
Wichtige Fakten
- • US-Senat bestätigt Kevin Warsh als neuen Fed-Chef.
- • Er gewinnt mit 54 zu 45 Stimmen gegen demokratischen Widerstand.
- • Warsh soll Jerome Powell ablösen, der Reserve Board bleibt.
- • Trump fordert Zinssenkungen trotz Inflationsrisiken.
- • Warsh bestritt politischen Druck in der Anhörung.
Abstimmung und Mehrheiten
Der von Republikanern dominierte US-Senat hat Kevin Warsh, den Wunschkandidaten von Präsident Donald Trump, als neuen Vorsitzenden der Notenbank Federal Reserve (Fed) bestätigt. Die Senatoren stimmten mit 54 zu 45 Stimmen für den früheren Fed-Gouverneur. Im Vorfeld hatte der Bankenausschuss des Senats mit den Stimmen aller 13 Republikaner grünes Licht gegeben, während alle 11 demokratischen Senatoren gegen ihn votierten.
Kritik und Befürchtungen
Demokraten warnten vor politischem Einfluss auf die Notenbank und befürchten, Warsh könnte Zinssenkungen forcieren, um Trump zu beschwichtigen, auch wenn dies die Inflation verschlimmern könnte. Warsh selbst bestritt in seiner Anhörung, dass Trump Druck auf ihn ausgeübt habe. Trumps bisheriger Fed-Chef Jerome Powell, der wiederholt Ziel von Trumps Attacken war, wird nach Warshs Amtsantritt nicht vollständig gehen: Er plant, als reguläres Vorstandsmitglied im Zentralbankrat zu bleiben.
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