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Über vier Millionen Geflüchtete in Deutschland: Ukraine und Syrien als Hauptherkunftsländer
Über vier Millionen Geflüchtete lebten 2025 in Deutschland.
Wichtige Fakten
- • Über vier Millionen Geflüchtete lebten 2025 in Deutschland.
- • 25 % der Geflüchteten seit 1950 stammen aus der Ukraine.
- • Die Ukraine und Syrien stellen knapp die Hälfte aller Geflüchteten.
- • Das Durchschnittsalter der Geflüchteten beträgt 39 Jahre.
- • 713.000 Vertriebene des Zweiten Weltkriegs leben noch in Deutschland.
Zahl der Geflüchteten in Deutschland
Im Jahr 2025 lebten laut Mikrozensus des Statistischen Bundesamts über vier Millionen Menschen in Deutschland, die aufgrund von Flucht, Vertreibung oder auf der Suche nach internationalem Schutz eingewandert sind. Der Mikrozensus, eine jährliche Befragung von rund einem Prozent der Bevölkerung, zeigt, dass von den 3,3 Millionen seit 1950 eingewanderten Geflüchteten 1,2 Millionen zwischen 2021 und 2014 kamen – vor allem infolge des Bürgerkriegs in Syrien. Weitere 1,1 Millionen flohen zwischen 2022 und 2025, bedingt durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. 476.000 Menschen zogen von 1990 bis 2000 wegen der Jugoslawienkriege zu.Herkunftsländer und Altersstruktur
25 Prozent aller seit 1950 Eingewanderten stammen aus der Ukraine, jede fünfte Person aus Syrien. Damit machen diese beiden Länder knapp die Hälfte aller Geflüchteten aus. Weitere bedeutende Herkunftsländer sind Afghanistan, Irak, Polen, die Türkei und der Iran. Das Durchschnittsalter beträgt 39 Jahre; 45 Prozent sind Frauen, 55 Prozent Männer. In der Statistik sind auch 713.000 Vertriebene des Zweiten Weltkriegs erfasst, die vor 1950 zuwanderten und heute durchschnittlich 85 Jahre alt sind, vor allem in Ostdeutschland lebend.Datenbasis und Methodik
Das Bundesamt weist darauf hin, dass die tatsächliche Zahl der Geflüchteten höher liegen könnte: Wären alle Personen ab Geburtsland beziehungsweise Einwanderungsjahr gezählt, läge die Zahl bei 3,8 Millionen. Im Mikrozensus gaben manche Schutzberechtigte einen anderen Hauptgrund der Zuwanderung an, etwa Familienzusammenführung, weshalb sie nicht als Geflüchtete erfasst wurden.Das könnte Sie auch interessieren
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