Dänemark verschärft Abschieberegeln für straffällige Migranten
- • Dänemark wird ab dem 1. Mai Migranten, die zu mindestens einem Jahr Gefängnis verurteilt wurden, automatisch abschieben.
- • Die Neuregelung betrifft Ausländer, die schwere Verbrechen begangen haben, wie Körperverletzung und Vergewaltigung.
- • Die bislang geltenden Schutzmaßnahmen aus internationalen Übereinkünften verhindern eine automatische Abschiebung.
"Die dänische Regierung verstärkt ihre Anstrengungen, straffällige Migranten abzuschieben, und drängt auf EU-weite Reformen der Menschenrechtskonvention. Diese Maßnahmen könnten zu einer Erhöhung der Abschieberaten führen."
EU-Kommission verschärft Migrationspolitik: Neue Maßnahmen bis 2030
- • Die EU-Kommission stellt neue Pläne vor, um ihre Migrationspolitik zu verschärfen.
- • Abschiebezentren, sogenannte 'Return Hubs', werden zusammen mit EU-Partnern außerhalb der EU vorbereitet.
- • Die zentrale Mittelmeer-Fluchtroute bleibt die aktivste, trotz eines Abwärtstrends bei Asylzahlen.
"Die Verhandlungen über Rückkehrzentren bleiben herausfordernd. Politischer Widerstand innerhalb und außerhalb der EU könnte die Umsetzung der neuen Maßnahmen erschweren."
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Neue Details zur tödlichen Mittelmeerüberquerung während Zyklon Harrys
- • Italienische Behörden schätzen, dass bis zu 380 Menschen bei der Überfahrt über das Mittelmeer ertrunken sind.
- • Ein Schiffsunglück vor Malta forderte 50 Menschenleben, ein Mensch überlebte nach 24 Stunden im Meer.
- • Zyklon Harry verursachte riesige Wellen, die mehrere Schiffsunglücke in der Region zur Folge hatten.
"Die Mittelmeerüberquerungen bleiben eine tödliche Herausforderung, besonders unter verschärften Wetterbedingungen wie Zyklonen. Die politische Lage in Bezug auf die Migration über das Mittelmeer in Italien bleibt angespannt, da die Regierung ihre restriktiven Maßnahmen aufrechterhält."
Machado überreicht Trump Nobelpreis-Medaille – CIA-Chef Ratcliffe trifft Delcy Rodríguez in Caracas
- • Die venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado übergab US-Präsident Donald Trump bei einem nicht-öffentlichen Mittagessen im Weißen Haus ihre Nobel-Friedenspreis-Medaille als symbolische Geste der Dankbarkeit.
- • Trump bestätigte die Übergabe auf Truth Social und schrieb, Machado habe ihm „ihren Friedensnobelpreis“ für seine geleistete Arbeit überreicht; er nannte dies eine „wunderbare Geste des gegenseitigen Respekts“.
- • Das Weiße Haus veröffentlichte ein Foto aus dem Oval Office, auf dem Trump die gerahmte Medaille hält; der beigefügte Text würdigt Trumps „prinzipientreue und entschiedene Maßnahmen“ zur Sicherung eines „freien Venezuelas“.
"Die neuen Signale deuten auf eine weitergehende pragmatische Zusammenarbeit zwischen Washington und der amtierenden Führung um Delcy Rodríguez hin – trotz der symbolisch aufgeladenen Unterstützungsgeste Machados. Kurzfristig ist daher eher mit Absprachen zu Migration und Energie (Ölöffnung) als mit einem unmittelbaren Machtwechsel zugunsten der Opposition zu rechnen; ob und wann ein belastbarer Fahrplan für Wahlen entsteht, bleibt offen."
Irreguläre Migration 2025 deutlich gesunken – Frontex-Zahlen bestätigen Rückgang
- • Im Jahr 2025 registrierte die EU rund 178.000 irreguläre Einreisen – der niedrigste Wert seit 2021 (Quelle: Frontex / Tagesschau, Stand 15.01.2026).
- • Das sind etwa 26 % weniger irreguläre Grenzübertritte im Vergleich zu 2024 und weniger als die Hälfte der Einreisen von 2023.
- • Die zentrale Mittelmeerroute bleibt die wichtigste Einreise-Route, vor allem mit Ankünften an der italienischen Küste.
"Kurzfristig dürfte 2026 ein Schlüsseljahr bleiben: Mit dem vollständigen Inkrafttreten des EU-Pakts ist mit einem stärkeren Grenzmanagement, beschleunigten Asylverfahren und verbesserter Datenerfassung zu rechnen. Gleichzeitig bleiben strukturelle Herausforderungen — überfüllte Aufnahmezentren, humanitäre Bedingungen und mögliche Verschiebungen von Routen — bestehen und können regionale Spannungen und neuen Druck auf aufnehmende Staaten zur Folge haben."
Debatte um Migrationspolitik: SPD fordert Bleiberecht, CSU für Abschiebeoffensive
- • Die SPD fordert ein Bleiberecht für Zuwanderer, die arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren.
- • Die SPD sieht Migration als Chance und möchte die qualifizierte Einwanderung fördern.
- • Die CSU plädiert für eine Abschiebeoffensive, einschließlich Rückführungen nach Syrien.
"Die Diskussionen über die Migrationspolitik könnten zukünftig zu Spannungen innerhalb der Regierungskoalition führen."