UK schützt Sozialleistungen für Überlebende irischer Mutter-Kind-Heime
Wichtige Fakten
- • UK schützt Sozialleistungen für Überlebende irischer Mutter-Kind-Heime.
- • Entschädigungen aus Dublin (5.000–125.000 €) werden nicht auf UK-Leistungen angerechnet.
- • Bis zu 13.000 in Großbritannien lebende Betroffene sind betroffen.
- • Entscheidung folgte einem Gipfel zwischen Keir Starmer und Micheál Martin.
- • Kampagne 'Philomenas Gesetz' wurde von Liam Conlon und Prominenten unterstützt.
Entscheidung zur Sicherung von Sozialleistungen
Großbritannien hat zugesagt, Sozialleistungen für Überlebende der irischen Mutter-Kind-Heime zu schützen, selbst wenn diese Entschädigungszahlungen aus Dublin annehmen. Diese als 'Philomenas Gesetz' bekannte Maßnahme wurde von Premierminister Keir Starmer nach Druck von Kampagnengruppen unterstützt und stellt sicher, dass bis zu 13.000 in Großbritannien lebende Betroffene weiterhin Zugang zu existenzsichernden Leistungen wie Universal Credit behalten.
Hintergrund und Auswirkungen
Die Entscheidung folgte einem anglo-irischen Gipfel mit Starmer und dem irischen Taoiseach Micheál Martin. Zuvor drohten Überlebenden, die Entschädigungen zwischen 5.000 und 125.000 Euro annahmen, aufgrund der Anrechnung auf ihr Vermögen den Verlust von Sozialleistungen. Dies hatte bei vielen Betroffenen Angst und Unsicherheit ausgelöst, sodass einige die Entschädigung ablehnten.
Reaktionen und historischer Kontext
Kampagnenführer wie der Labour-Abgeordnete Liam Conlon und Prominente wie Steve Coogan begrüßten die Entscheidung als Schritt zur Anerkennung des Leids. Die irische Entschädigungsregelung wurde nach einem Bericht von 2021 eingeführt, der Grausamkeiten und eine hohe Sterblichkeit in den zwischen 1922 und 1998 betriebenen Heimen dokumentierte.
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