Ukraine-Krieg: Selenskyj bietet Teilwaffenruhe für Energieanlagen an – Datenspionage bedroht Frontstellungen
Wichtige Fakten
- • Selenskyj bietet Russland Teilwaffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen an.
- • Russland zerstört ukrainische Kraftwerke, Ukraine attackiert russische Raffinerien.
- • Bewegungsdaten aus Smartphones könnten geheime Frontstellungen enttarnen.
- • Deutsche Rüstungsunternehmen haben Produktionsstätten in der Ukraine aufgebaut.
- • Ein australischer Reservist wurde wegen Einsatzes in der Ukraine angeklagt.
Teilwaffenruhe für Energieanlagen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland eine Teilwaffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen angeboten. Über US-amerikanische Vermittler schlug er vor, dass beide Seiten auf Attacken gegen Kraftwerke, Umspannwerke und Raffinerien verzichten. Russland hatte zuvor ukrainische Vorschläge für eine Oster-Feuerpause mit Verweis auf fehlende klare Formulierungen abgelehnt. Der Konflikt um Energieinfrastruktur dauert seit Jahren an: Russland zielt auf ukrainische Stromversorgung, die Ukraine attackiert erfolgreich russische Ölterminals.
Datenspionage bedroht Fronten und Produktion
Parallel zur militärischen Auseinandersetzung drohen Sicherheitsrisiken durch gehandelte Bewegungsdaten aus Smartphones. Recherchen von BR und netzpolitik.org zeigen, dass Standortdaten von Millionen Nutzern, darunter Hunderttausende aus der Ukraine, im Internet verkauft werden. Diese könnten geheime Frontstellungen ukrainischer Soldaten oder Produktionsstätten deutscher Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall verraten. Daten beinhalten sogar Informationen über Starlink-Verbindungen, die von ukrainischen Truppen genutzt werden. Unternehmen sind sich der Gefahr bewusst, ergreifen aber Gegenmaßnahmen.
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