Ukraine-Krieg: Terror-Drohnen in Saporischschja und russische Treibstoffkrise
Wichtige Fakten
- • Russische Drohnenpiloten jagen gezielt Zivilisten in Saporischschja.
- • Ukrainische Drohnenangriffe haben russische Ölraffineriekapazität um 25% reduziert.
- • In 56 russischen Regionen gilt Treibstoffrationierung, auch in Moskau.
- • Putin räumt erstmals Treibstoffknappheit ein, nennt sie aber nicht kritisch.
Terror per Drohne in Saporischschja
In der ukrainischen Stadt Saporischschja nimmt der Terror gegen die Zivilbevölkerung massiv zu. Russische Drohnenpiloten setzen billige FPV-Drohnen (First Person View) ein, um gezielt einzelne Menschen zu jagen – eine Taktik, die in der Ukraine als „Menschen-Safari“ bezeichnet wird. Betroffen sind besonders die südlichen Bezirke der Stadt, die etwa 20 Kilometer von der Front entfernt liegt. Die Drohnen werden teils per „Mutterdrohne“ in die Stadt gebracht. Die ukrainische Armee versucht, die Angriffe mit Abfangdrohnen und Störsendern abzuwehren. Zudem leiden die Bewohner unter ständigem Stress und psychischen Belastungen.
Russlands Treibstoffkrise durch ukrainische Angriffe
Ukraine weitet ihre Drohnenangriffe auf russische Energieinfrastruktur aus. Laut Präsident Selenskyj wurde eine 40-tägige Operation gegen Ölraffinerien gestartet. Die Angriffe haben die russische Ölverarbeitungskapazität um etwa ein Viertel verringert und zu einer Treibstoffknappheit geführt. In mindestens 56 russischen Regionen, einschließlich Moskau, gibt es Benzinrationierung. Putin räumte die Probleme ein, bezeichnete sie jedoch als „nicht kritisch“. Die russische Regierung kündigte an, die Importe zu erhöhen und die Verteidigung der Raffinerien zu verstärken. Ein Ende der Panik an den Tankstellen ist nicht absehbar.
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