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International 29.06.2026, 03:18 Aktualisiert: 29.06.2026, 06:01

Großbritannien setzt auf neue Drohnenschiffe statt teurer Zerstörer

Sechs neue Common Combat Vessels für Drohnenkrieg statt Typ 83 Zerstörer.

Wichtige Fakten

  • Sechs neue Common Combat Vessels für Drohnenkrieg statt Typ 83 Zerstörer.
  • Schiffe sollen in den 2030er Jahren einsatzbereit sein.
  • Dan Jarvis hat zusätzliche Mittel für den Plan gesichert.
  • Verteidigungsausgaben sollen bis 2027 auf 2,5% des BIP steigen.

Neue Ausrichtung der britischen Marine

Das britische Verteidigungsministerium hat angekündigt, Pläne zum Ersatz alternder Kriegsschiffe aufzugeben und stattdessen mindestens sechs neue moderne 'Hybrid'-Schiffe zu bauen, die mit Drohnen ausgestattet sind. Verteidigungsminister Dan Jarvis betonte, dass die neuen Schiffe besser für die moderne Kriegsführung geeignet seien und eine bessere Investition darstellten als 'eine kleine Anzahl großer teurer Schiffe'.

Einmalige Investition

Die neuen Common Combat Vessels sollen in den 2030er Jahren ausgeliefert werden und werden in der Lage sein, unbemannte Systeme in der Luft, an der Oberfläche und unter Wasser zu koordinieren. Die Regierung spezifizierte nicht die konkreten Mittel, die für die Entwicklung bereitgestellt wurden, aber der Plan soll eine 'einmalige Investition' sein und Arbeit für britische Werften bringen. Die Schiffe sind Teil der Bemühungen, russische Aktivitäten im Nordatlantik und in der Arktis zu kontern sowie kritische Infrastruktur zu schützen.

Haushaltsstreitigkeiten

Haushaltsverhandlungen hatten zuvor zu Rücktritten der Verteidigungsminister John Healey und Al Carns geführt, die den nicht ausreichenden finanziellen Umfang kritisierten. Nachfolger Dan Jarvis hat angeblich zusätzliche Mittel gesichert, obwohl unklar bleibt, ob die von Healey geforderten 28 Milliarden Pfund bereitgestellt werden. Das Verteidigungsministerium stellte zudem 500 Millionen Pfund für neue Boote und Drohnentechnologie für die Kommandoeinheiten bereit.

Politische Entwicklung

Der Plan soll lange verzögerte Verteidigungsinvestitionsplan vor dem Nato-Gipfel im Juli veröffentlicht werden. Der künftige Premierminister Andy Burnham soll den Plan bereits genehmigt haben. Die Regierung hat sich verpflichtet, die Verteidigungsausgaben bis 2027 auf 2,5% des BIP zu erhöhen, deutlich weniger als die von einigen gewünschten 2,68% bis 2030.

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