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International 13.08.2026, 08:52 Aktualisiert: 13.08.2026, 12:02

Ukrainische Angriffe auf Noworossijsk: Schwere Schäden und Eskalation im Schwarzen Meer

Drei Tote, 24 Verletzte bei Drohnenangriff auf Noworossijsk.

Wichtige Fakten

  • Drei Tote, 24 Verletzte bei Drohnenangriff auf Noworossijsk.
  • Zwei Getreideterminals und russische Marinebasis beschädigt.
  • Vier russische Kriegsschiffe, darunter Fregatten, getroffen (ukrainische Angaben).
  • Russland leitet Getreideexporte über Ostsee und Kaspisches Meer um.
  • Exporte für August könnten um mehr als die Hälfte fallen.

Angriffe auf Noworossijsk

Die russische Hafenstadt Noworossijsk wurde in der Nacht von einer massiven ukrainischen Drohnen- und Raketenwelle getroffen. Laut Regionalgouverneur Wenjamin Kondratjew wurden drei Menschen getötet, darunter ein achtjähriges Kind, und mindestens 24 weitere verletzt. Zwei große Getreideterminals wurden beschädigt und die letzte große russische Marinebasis am Schwarzen Meer wurde getroffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte einen kombinierten Angriff mit Drohnen, Marschflugkörpern und Seedrohnen. Das ukrainische Militär meldete, vier russische Kriegsschiffe, darunter zwei Fregatten, seien getroffen worden. Die Stadt verhängte den Notstand, nachdem auch Pipelines beschädigt wurden und die Wasserversorgung ausfiel. Zudem wurden im gesamten Gebiet Krasnodar mehrere hundert Drohnen gemeldet, die zahlreiche Gebäude beschädigten.

Auswirkungen auf die Schifffahrt und Getreideexporte

Die ukrainischen Angriffe zielen darauf ab, Russlands Schwarzmeerflotte zu schwächen und die Handelsrouten zu stören. Das russische Landwirtschaftsministerium kündigte an, Getreideexporte über die Ostsee und das Kaspische Meer sowie über Landwege umzuleiten, um die durch die Angriffe entstandenen Engpässe zu kompensieren. Analysten erwarten, dass die russischen Getreideexporte für August im Vergleich zu den letzten fünf Jahren um mehr als die Hälfte zurückgehen könnten. Die Angriffe haben auch globale Auswirkungen, da Russland und Ukraine zusammen einen bedeutenden Anteil des weltweiten Getreidehandels ausmachen.

Reaktionen und Gegenangriffe

Russland setzte seine Angriffe auf ukrainische Häfen und Städte fort, darunter Saporischschja und Odessa, wo mindestens elf Zivilisten getötet wurden. Die russische Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa beschuldigte die Ukraine, für steigende Weltgetreidepreise verantwortlich zu sein, während Russland selbst die Infrastruktur der Ukraine angreift. Die Europäische Union reagierte mit Sorge, und Rumänien, das an die Ukraine grenzt, aktivierte Kampfjets, um die eigenen Hoheitsgewässer zu schützen.

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