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Führungswechsel bei der Washington Post: Will Lewis tritt zurück
Will Lewis tritt als Geschäftsführer der Washington Post zurück.
Wichtige Fakten
- • Will Lewis tritt als Geschäftsführer der Washington Post zurück.
- • Rund ein Drittel der Belegschaft wurde entlassen, darunter 300 Journalisten.
- • Die Gewerkschaft bezeichnet Lewis' Rücktritt als überfällig und fordert Bezos zum Umdenken auf.
- • Jeff Bezos plant, weiterhin Eigentümer der Washington Post zu bleiben, trotz der Entlassungen.
- • Jeff D’Onofrio übernimmt kommissarisch Lewis' Position.
- • Lewis übernahm die Leitung der Washington Post im Januar 2024.
Nachdem massive Entlassungen bei der Washington Post bekannt gegeben wurden, verließ Geschäftsführer Will Lewis das Unternehmen. Die Entlassungen trafen ungefähr ein Drittel der Mitarbeiter, darunter rund 300 Journalisten, was viel Kritik von der Gewerkschaft und in der Branche hervorrief. Lewis' Aufgaben werden nun von Jeff D’Onofrio, dem bisherigen Finanzchef, übernommen. Unterdessen hat Jeff Bezos, der die Washington Post seit 2013 besitzt, seinen ständigen Einsatz bekräftigt und sieht den Wechsel in der Geschäftsführung als eine 'außergewöhnliche Chance'. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten betont Bezos die zentrale Rolle der Zeitung in der journalistischen Landschaft. Die Gewerkschaft fordert weiterhin das Rückgängigmachen der Entlassungen oder den Verkauf der Zeitung.
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