UN-Resolution zu Klimakrise verabschiedet: 141 Staaten stimmen zu
Wichtige Fakten
- • 141 Staaten stimmten für die UN-Klimaresolution.
- • Die Resolution fordert Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bis 2050.
- • Acht Staaten, darunter USA und Saudi-Arabien, stimmten dagegen.
- • Vanuatu führte die Verhandlungen für die Resolution an.
- • ICJ-Gutachten von 2025 wird als rechtliche Grundlage genutzt.
UN-Resolution zur Klimakrise verabschiedet
Die UN-Generalversammlung hat am Mittwoch mit überwältigender Mehrheit eine Resolution zur Klimakrise verabschiedet. Der Premierminister von Vanuatu, Jotham Napat, bezeichnete das Ergebnis als Beginn eines „neuen Kapitels“ im Klimaschutz. Die Resolution erkennt an, dass Staaten eine rechtliche Verantwortung haben, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und fossile Brennstoffe auszuphasen. Experten sehen darin einen möglichen Schub für Klimadiplomatie und -klagen.
141 Staaten stimmten für die Resolution, 28 enthielten sich, acht stimmten dagegen, darunter die USA, Saudi-Arabien und Russland. Die Resolution fordert einen gerechten und geordneten Übergang weg von fossilen Brennstoffen bis 2050 sowie den Abbau ineffizienter Subventionen. Allerdings weist sie keine spezifische Verantwortung einzelnen Staaten zu.
Die Resolution baut auf einem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs von 2025 auf, das bereits in nationalen Klimaklagen Wirkung zeigte. Vanuatu verhandelte die Resolution über Monate und erzielte Kompromisse. Die USA hatten Berichten zufolge versucht, die Resolution ganz zu verhindern. Experten wie Harj Narulla sehen die Resolution als politischen Erfolg, der die Klimadiplomatie voranbringen könnte.
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