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Unzureichende Datengrundlage bei Abschiebezahlen in den USA
Die Datenlage zu Abschiebungen in den USA ist komplex und oft irreführend.
Wichtige Fakten
- • Die Datenlage zu Abschiebungen in den USA ist komplex und oft irreführend.
- • Es gibt keine einheitliche Definition von Abschiebungen in den USA.
- • Trump hat die monatlichen Abschiebezahlenveröffentlichungen eingestellt.
- • Obamas Abschiebezahlen gelten als hoch, jedoch in anderem Kontext.
- • Unter Trump stieg die Zahl der Abschiebungen von Menschen ohne Vorstrafen signifikant.
In den USA wird derzeit intensiv über das Thema Abschiebungen diskutiert, besonders in Bezug auf die Migrationspolitik der Trump-Administration. Im Fokus stehen die Zahlen der Abschiebungen im Vergleich zu früheren Präsidenten, etwa Barack Obama. Allerdings sind diese Vergleiche häufig irreführend, da unterschiedliche Definitionen für Abschiebungen existieren, wie zum Beispiel 'Removals' und 'Returns'. Unter Trump haben sich die Methoden der Abschiebung verändert, was vermehrt Proteste ausgelöst hat. Datenquellen wie das Deportation Data Project zeigen unterschiedliche Werte, von mindestens 312.000 bis zu 540.000 Abschiebungen, wobei unklar bleibt, welche konkreten Faktoren berücksichtigt wurden. Zudem haben sich die Todesfälle in Verbindung mit ICE-Einsätzen unter Trump erhöht, was die Kritik am Vorgehen der Einwanderungsbehörde bestärkt.
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