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International 26.05.2026, 04:24 Aktualisiert: 26.05.2026, 06:01

US-Angriffe auf Iran trotz Waffenruhe: Verhandlungen in Doha

US-Streitkräfte griffen Raketenstellungen und Minenlegeboote im Süden Irans an.

Wichtige Fakten

  • US-Streitkräfte griffen Raketenstellungen und Minenlegeboote im Süden Irans an.
  • Die Angriffe wurden als Selbstverteidigung während der Waffenruhe bezeichnet.
  • Iranische Verhandlungsführer trafen in Doha zu Gesprächen mit den USA ein.
  • US-Außenminister Rubio hält einen Deal für möglich, mahnt jedoch Geduld an.
  • Trump schlug vor, dass Irans Uran im Land unter Aufsicht zerstört werden solle.

Neue US-Angriffe im Süden Irans erschweren Verhandlungen

Das US-Militär hat am Montag Ziele im Süden Irans angegriffen, darunter Raketenstellungen und Boote, die Minen legen sollten. Das Zentralkommando Centcom bezeichnete die Aktion als Selbstverteidigungsmaßnahmen zum Schutz eigener Truppen und betonte, dass die seit dem 8. April geltende Waffenruhe nicht beendet sei. Iranischen Berichten zufolge gab es nahe der Insel Larak bei Bandar Abbas Explosionen; eine offizielle iranische Darstellung sieht die Lage unter Kontrolle. Vier Todesfälle wurden gemeldet.

Parallel laufen Vermittlungsgespräche in Katar

Während der Angriffe reiste eine iranische Verhandlungsdelegation unter Parlamentspräsident Ghalibaf nach Doha, um mit Vermittlern über ein mögliches Abkommen zu beraten. US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich trotz der Attacken optimistisch und erklärte in Indien, die Beteiligten befänden sich in Detailfragen, doch ein Deal sei weiter möglich. Präsident Trump wiederholte seine Maximalposition: ein „großartiger Deal oder gar keiner“. Zudem schlug er vor, das hochangereicherte Uran Irans unter internationaler Aufsicht im Land zu zerstören, was als wichtiges Zugeständnis gewertet wurde.

Hormusstraße und regionale Forderungen

Die für den Welthandel zentrale Straße von Hormus bleibt ein Streitpunkt; Rubio betonte, sie müsse geöffnet werden, koste es, was es wolle. Trump forderte zudem, dass Regionalmächte wie Saudi-Arabien, Katar und Pakistan die Abraham Accords unterzeichnen, um die Gespräche zu rahmen.

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