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Wirtschaft 04.08.2026, 12:16 Aktualisiert: 04.08.2026, 23:02

Oil Companies Profiteering, Consumers Squeezed as Iran War Drives Prices Up

Lufthansa's Q2 profit crashed 56% to €383 million due to Iran war and strikes.

Wichtige Fakten

  • Lufthansa's Q2 profit crashed 56% to €383 million due to Iran war and strikes.
  • BP's Q2 net profit leapt to $5.73bn, more than double from oil price surge.
  • Shell doubled profits to nearly $10bn in Q2 amid Middle East market volatility.
  • DAX hit record high despite Lufthansa profit slump, fueled by energy stocks.
  • EXXONMobil doubled profits to $14.5bn; Trump criticized oil companies' 'excessive' profits.

Gewinnenbruch bei der Lufthansa

Der Iran-Krieg und Streiks des eigenen Personals haben der Lufthansa im zweiten Quartal einen drastischen Gewinneinbruch beschert. Wie das Unternehmen mitteilte, sank der bereinigte operative Gewinn um 56 Prozent auf 383 Millionen Euro. Die Treibstoffkosten stiegen um 750 Millionen Euro, Streiks belasteten das Ergebnis mit weiteren 150 Millionen Euro. Trotz gestiegener Ticketpreise bleibt der Druck hoch.

Rekordgewinne bei Ölkonzernen

Während die Fluggesellschaft leidet, klingeln bei den Ölkonzernen die Kassen. BP verdoppelte seinen Nettogewinn auf 5,7 Milliarden Dollar. Auch Shell verdoppelte den Gewinn fast auf 10 Milliarden Dollar. ExxonMobil kam auf 14,2 Milliarden, Chevron sogar auf 14,2 Milliarden Dollar. Die Gewinnsprünge verbuchen die Konzerne vor allem wegen der durch den Iran-Krieg verknappten Ölangebots.

Belastung für Verbraucher und Kritik

Die hohen Energiekosten treiben die Inflation. In Deutschland stieg die Teuerung auf 2,8 Prozent. ADAC-Messungen zeigen, dass die Spritpreise trotz gesunkener Rohölpreise nicht nachgeben. Präsident Donald Trump kritisierte die Profite der Ölkonzerne als überhöht. Die Bundesregierung forderte bislang nur Zurückhaltung. Die nächste Entscheidung über neue Ölprojekte in der Nordsee dürfte von den steigenden Protesten überlagert werden.

Unsicherheit über Fortsetzung des Booms

Wie lange die Gewinnmaschinerie läuft, hängt vom Iran-Konflikt ab. PIMCO-Analysten verweisen auf anhaltende dynamische Entwicklungen. Eine langfristige Normalisierung der Ölversorgung bleibt ungewiss. Unternehmen trifft das besonders - die Lufthansa denkt über weitere Angebotskürzungen nach. Die unterschiedlichen Prognosen spiegeln die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten.

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