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International 23.07.2026, 01:27 Aktualisiert: 23.07.2026, 06:01

US-Angriffe auf Iran: Zwölfte Nacht in Folge, Huthis attackieren saudische Öltanker

US-Militär führt zwölfte nächtliche Angriffswelle auf Iran durch.

Wichtige Fakten

  • US-Militär führt zwölfte nächtliche Angriffswelle auf Iran durch.
  • Huthis greifen zwei saudische Öltanker im Roten Meer an.
  • Iran schließt Straße von Hormus laut eigenen Angaben.
  • Trump droht mit Zerstörung iranischer Brücken und Kraftwerke.
  • Ölpreis steigt auf über 95 Dollar pro Barrel.

US-Angriffe und regionale Eskalation

Das US-Militär hat in der zwölften Nacht in Folge Ziele im Iran angegriffen. Das Regionalkommando CENTCOM erklärte, die Angriffe zielten auf militärische Infrastruktur, um die Fähigkeit Irans zu schwächen, zivile Seeleute und Handelsschiffe zu bedrohen. Iranische Staatsmedien berichteten von getroffenen Zielen nahe Ahwas, Ramhormus und Andimeschk sowie von zwei Toten bei einem Angriff auf die Grenzstadt Schalamtscheh. Erstmals seit dem jüngsten Aufflammen des Konfliktes gab es auch in Teheran Luftalarm.

Huthi-Angriffe im Roten Meer

Die im Jemen ansässigen, Iran-treuen Huthis griffen zwei saudische Öltanker im Roten Meer an. Die Schiffe Encelia und Layla wurden nach Angaben der Huthis mit Drohnen und Raketen attackiert, nachdem die Gruppe eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verhängt hatte. Die saudische Nachrichtenagentur SPA bestätigte den Angriff auf die Encelia, bei dem ein Brand entstand; die Besatzung sei jedoch sicher. Die Angriffe weiten die US-Iran-Krise auf eine zweite strategische Wasserstraße aus.

Drohungen und Kontrolle der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump drohte damit, jedes Mal eine iranische Brücke oder ein Kraftwerk zu bombardieren, wenn Iran ein Schiff in der Straße von Hormus angreife. Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) erklärten, sie hätten drei Öltanker an der Durchfahrt gehindert und kontrollierten die Straße. Das US-Militär bestritt dies und betonte, die internationale Wasserstraße sei weiterhin offen. Experten warnen, dass die Konfrontation die globalen Ölmärkte destabilisiert; der Brent-Ölpreis stieg auf über 95 Dollar pro Barrel.

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