US-Beamten wegen privater Ranch bei Waldbrand-Einsatz unter Druck
Wichtige Fakten
- • Michael Boren soll mehr Flugzeuge für 2,8-Hektar-Feuer nahe seiner Ranch gefordert haben.
- • Die Brandstelle im Sawtooth-Nationalwald war am 15. Juli zu 100% eingedämmt.
- • Sechs Beamte bestätigen: Reaktion war unverhältnismäßig für die geringe Gefahr.
- • Laut Fluganalyse wurden neun Flugzeuge eingesetzt, einige von anderen Feuern umgeleitet.
- • USDA-Sprecher bestreitet Druck, bezeichnet Kontakt als normal.
Vorwürfe gegen US-Staatssekretär
Der US-Unterstaatssekretär für Landwirtschaft, Michael Boren, soll Medienberichten zufolge Beamte der Forstverwaltung mehrfach kontaktiert und mehr Flugzeuge für ein kleines Feuer nahe seiner Ranch in Idaho gefordert haben. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf anonyme Quellen und Kommunikationsprotokolle.
Unverhältnismäßige Reaktion?
Das Cabin-Creek-Feuer, das durch ein verlassenes Lagerfeuer entstand, war auf wenigen Hektar schnell eingedämmt. Dennoch seien neun Flugzeuge im Einsatz gewesen, einige davon von anderen Bränden abgezogen. Sechs ehemalige und aktuelle Beamte halten die Reaktion für übertrieben, da keine Gefahr für Leben oder Eigentum bestand.
USDA verteidigt Beamten
Das Landwirtschaftsministerium wies die Vorwürfe zurück. Boren habe lediglich wie ein besorgter Bürger gehandelt und keinen Druck ausgeübt. Die Behörde sieht keinen Anlass für Kritik an dem Vorgehen des Staatssekretärs.
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