US-Bürger protestieren gegen Rechenzentren: Lärm, Abgase und hohe Kosten
Wichtige Fakten
- • Fast 600 Rechenzentren stehen in Northern Virginia.
- • Anwohner klagen über Lärm und Abgase durch Gasturbinen.
- • New York verhängte einjährigen Baustopp für neue Anlagen.
- • Republikaner und Demokraten protestieren gemeinsam gegen Rechenzentren.
- • Trump empfiehlt eigene Stromerzeugung für Rechenzentren.
Wachsender Unmut in Wohngebieten
In den USA regt sich zunehmend Widerstand gegen den Bau von Rechenzentren, besonders in Wohngebieten. Anwohner klagen über Lärm, Luftverschmutzung, Wasserverbrauch und steigende Energiepreise. In Northern Virginia, einem Zentrum der Rechenzentren-Industrie, betreibt ein Unternehmen seine Anlage im Notbetrieb mit Gasturbinen und Dieselgeneratoren, was die Nachbarschaft belastet. Eine Anwohnerin berichtet, dass ihre Kinder kaum noch draußen spielen können.
Ungewohnte Allianzen
Der Protest vereint Menschen aus unterschiedlichen politischen Lagern. Eine Demonstration in Frederick, Maryland, zog bürgerliche Anwohner an. Die rechtsgerichtete Aktivistin Amy Kremer, eine Trump-Unterstützerin, organisiert mit ihrer Gruppe 'Humans First' landesweite Proteste. Kritik kommt auch von Republikanern, die Rechenzentren entlang von Highways statt in Wohngebieten sehen wollen.
Reaktionen der Politik
Auch Politiker reagieren: New Yorks Gouverneurin verhängte einen einjährigen Baustopp für große Rechenzentren. Im Wahlkampf könnte das Thema wichtiger werden. Präsident Trump setzt auf Eigenstromproduktion der Anlagen, um das Netz zu entlasten – eine Lösung, die Anwohner jedoch nicht überzeugt, wie das Beispiel in Sterling zeigt.
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