Trump kündigt Iran-Gespräche an, Teheran dementiert
Wichtige Fakten
- • Trump sagt neue US-Gespräche mit Iran für Montag an und betont mögliche Einigung.
- • Iran bestreitet Verhandlungen und verhandelt mit Oman über temporäre Route durch Hormus.
- • Ölpreis fällt um bis zu 5%, da Hoffnung auf Friedensabkommen wächst.
- • Trump kritisiert Iran als ‚unglaublich doppelzüngig‘ und droht mit Blockade bis zur Kapitulation.
- • Pakistan bietet weiterhin Vermittlung an, trotz festgefahrener Lage.
Trump kündigt Gespräche an
US-Präsident Donald Trump hat für den heutigen Montag neue Gespräche mit dem Iran angekündigt. Die Verhandlungen sollen nach seinen Worten an Bord der Präsidentenmaschine am Nachmittag beginnen, Details wie Ort, Dauer und Teilnehmer blieben offen. Trump betonte, dass der Iran das Ausmaß geplanter Luftangriffe erkannt habe und dass Golfstaaten wie Saudi-Arabien, die VAE und Katar auf eine diplomatische Lösung gedrängt hätten.
Iran dementiert und verhandelt mit Oman
Die iranische Regierung bestreitet jegliche Verhandlungen mit den USA. Stattdessen verhandelt Teheran mit dem Oman über eine temporäre sichere Route durch die Straße von Hormus, die den Handel wieder ermöglichen soll. Ein Sprecher betonte, dass diese Route einvernehmlich festgelegt werde und es noch Hindernisse wie die US-Blockade gibt. Präsident Pezeshkian sieht das Rahmenabkommen weiterhin als Kern der Außenpolitik, während konservative Kräfte ein Abkommen mit den USA ablehnen.
Es misstraut und Wirtschaftssignale
Trump reagierte auf das iranische Dementi mit scharfer Kritik auf seiner Plattform Truth Social, wo er Iran als ‚unglaublich doppelzüngig‘ bezeichnete und eine Blockade bis zu einem ‚Deal‘ oder einer ‚totalen Kapitulation‘ forderte. Die Ölpreise fielen deutlich, nachdem die Aussicht auf Frieden die Märkte beruhigte. Die Lage bleibt angesichts der andauernden Spannungen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts fragil.
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