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International 17.06.2026, 09:00 Aktualisiert: 17.06.2026, 12:05

US-Drohnenangriff in Somalia: Siebenjähriger droht bleibende Schäden

US-Drohnenangriff in Jamaame tötete 12 Zivilisten, darunter acht Kinder.

Wichtige Fakten

  • US-Drohnenangriff in Jamaame tötete 12 Zivilisten, darunter acht Kinder.
  • Abdiqadir Salah, 7, hat Schrapnelle in Rücken und Bein.
  • Operation kostet umgerechnet 750 Pfund, Familie kann das nicht aufbringen.
  • USA verweigern Anerkennung ziviler Opfer und Zahlung von Entschädigungen.
  • Pentagon schaffte unter Trump rechtliche Pflicht zur zivilen Schadensverhütung ab.

Angriff in Jamaame

Im November 2025 tötete ein US-Drohnenangriff in der somalischen Stadt Jamaame mindestens 12 Zivilisten, darunter acht Kinder. Der Siebenjährige Abdiqadir Salah wurde durch Schrapnelle in Rücken und Oberschenkel schwer verletzt und könnte ohne Operation seine Gehfähigkeit verlieren.

Finanzielle Notlage

Die Familie kann die umgerechnet 750 Pfund für die Operation nicht aufbringen. Die Mutter reiste mit den verletzten Kindern nach Mogadischu, lebt dort in ärmlichen Verhältnissen und kann die Miete von 190 Pfund monatlich kaum stemmen. Der Vater blieb auf der Farm in Jamaame zurück.

US-amerikanische Verantwortung

Die USA verweigern bislang die Anerkennung jeglicher ziviler Opfer des Angriffs. Ein under Trump-Pentagon programm, das zivile Todesfälle reduzieren sollte, wurde abgeschafft. Zeugenaussagen bestätigen, dass ausschließlich Drohnenbomben die Verletzungen verursachten.

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