Teilen:
International 03.03.2026, 13:00 Aktualisiert: 03.03.2026, 15:06

US-Vorwahlen in Texas und North Carolina setzen Weichen für Midterms

In Texas entscheiden Vorwahlen über Kandidaten für einen wichtigen Senatssitz und Kongresswahlen nach Gerrymandering.

Wichtige Fakten

  • In Texas entscheiden Vorwahlen über Kandidaten für einen wichtigen Senatssitz und Kongresswahlen nach Gerrymandering.
  • In North Carolina führt ein Datacenter-Projekt zu einer polarisierten demokratischen Vorwahl im 4. Bezirk.
  • Ex-Gouverneur Roy Cooper führt in der demokratischen Senatsvorwahl in North Carolina, Michael Whatley bei den Republikanern.
  • Die Vorwahlen in Texas sind mit über 122 Millionen Dollar die teuerste Senatsvorwahl der Geschichte.
  • Eine Super-PAC der KI-Firma Anthropic unterstützt die amtierende Abgeordnete Valerie Foushee in North Carolina.

Texas: Teure Vorwahlen mit Richtungsstreit

In Texas finden am Dienstag Vorwahlen für einen kritischen Senatssitz und mehrere Kongresswahlen statt, die durch eine Wahlkreisreform zugunsten der Republikaner geprägt sind. Auf republikanischer Seite kämpft der amtierende Senator John Cornyn gegen den skandalbehafteten Attorney General Ken Paxton, der sich als Vertreter der Trump-Bewegung präsentiert. Bei den Demokraten treten der gemäßigte State Representative James Talarico und die progressive Abgeordnete Jasmine Crockett gegeneinander an. Die Wahl ist mit über 122 Millionen Dollar die teuerste Senatsvorwahl der Geschichte, und die hohe Wahlbeteiligung, besonders bei Demokraten, weckt Hoffnungen auf einen Sieg in dem traditionell republikanischen Staat.

North Carolina: Datacenter-Debatte und Senatsrennen

In North Carolina steht ein offener Senatssitz zur Wahl, bei dem der ehemalige demokratische Gouverneur Roy Cooper als Favorit gilt, während auf republikanischer Seite der von Trump unterstützte Michael Whatley führt. Parallel dazu polarisiert im 4. Kongressbezirk ein geplantes Datacenter die demokratische Vorwahl: Die Amtsinhaberin Valerie Foushee, die von einer Super-PAC der KI-Firma Anthropic unterstützt wird, befürwortet lokale Entscheidungen, während ihre Herausforderin Nida Allam ein bundesweites Moratorium fordert. Die Debatte reflektiert landesweite Sorgen über Umweltauswirkungen und den Einfluss von Technologiekonzernen auf die Politik.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.