USA drohen Irans Handelspartnern mit Sanktionen - China kündigt Gegenmaßnahmen an
Wichtige Fakten
- • China kauft geschätzt 80% des iranischen Öls.
- • US-Finanzminister droht Sanktionen gegen alle Iran-Handelspartner an.
- • China lehnt einseitige Sanktionen als illegal ab und droht mit Vergeltung.
- • VAE haben Handelsbeziehungen mit Iran vorerst ausgesetzt.
- • Ölpreis fällt um 4% auf Wochenhoch nach Ankündigung.
US-Sanktionsdrohungen gegen Teherans Handelspartner
Die USA haben angekündigt, Sanktionen gegen alle Länder und Unternehmen zu verhängen, die weiterhin Geschäfte mit Iran tätigen. Finanzminister Scott Bessent erklärte, man werde jeden wirtschaftlichen Knotenpunkt durchtrennen, um das Regime zu isolieren. Die Sanktionen zielen auf Finanzen, Öl, Technologie und Schifffahrt und sollen auch Sekundärsanktionen umfassen.
China reagiert scharf und kündigt Gegenmaßnahmen an
China, der größte Handelspartner Irans und Hauptabnehmer seines Öls, hat die US-Drohungen entschieden zurückgewiesen. Außenamtssprecher Lin Jian nannte die Sanktionen "einseitig und illegal" und kündigte an, alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der eigenen Interessen zu ergreifen. China betont, die Zusammenarbeit mit Iran bewege sich im völkerrechtlichen Rahmen.
Iran zeigt sich gelassen, Ölpreis fällt
Iran reagiert trotzig auf die neuen Drohungen. Wirtschaftsminister Ali Madanizadeh sprach von "wirtschaftlichem Terror" und kündigte Vergeltung an. Derweil fiel der Ölpreis nach der Ankündigung um vier Prozent auf ein Jahrestief, da Händler wirtschaftlichen Druck als weniger riskant für die Versorgung einschätzen als eine militärische Eskalation.
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