Achte Angriffswelle: USA und Iran liefern sich erbitterte Gefechte
Wichtige Fakten
- • USA führen achte Nacht in Folge Luftangriffe auf Iran durch.
- • Zwei US-Soldaten bei iranischem Angriff in Jordanien getötet.
- • Iran greift erneut Kraftwerk und Wasserentsalzungsanlage in Kuwait an.
- • Iran erklärt Rahmenabkommen mit USA für beendet.
- • UN-Atombehörde: Getroffenes iranisches AKW enthielt kein Nuklearmaterial.
Achte Angriffswelle: USA intensivieren Luftschläge gegen Iran
Die USA haben eine weitere Nacht von Luftangriffen gegen die iranische Revolutionsgarde durchgeführt, um diese zu bestrafen und ihre Fähigkeiten zur Bedrohung der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu schwächen. Die Angriffe richteten sich unter anderem gegen Raketen- und Drohnenlager, Küstenüberwachung und Luftverteidigungsanlagen nahe der Insel Gheschm und im Süden Irans. Nach Angaben des US-Regionalkommandos CENTCOM handelt es sich um die achte Angriffswelle in Folge.
Iran reagiert mit Vergeltungsschlägen auf US-Verbündete
Als Vergeltung griff die iranische Armee US-Militärstützpunkte in Kuwait mit Drohnen an und traf ein Munitionslager und Radarsysteme. Zudem beschoss Iran erneut zivile Infrastruktur in Kuwait: Ein Kraftwerk und eine Wasserentsalzungsanlage wurden zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen getroffen, ein Feuer brach aus. Bahrain meldete von der Luftabwehr abgefangene iranische Geschosse, während Jordanien mehrere iranische Raketen abwehrte und den iranischen Geschäftsträger einbestellte. Die Verluste auf US-Seite belaufen sich auf 16 gefallene Soldaten, darunter zwei am Freitag bei einem iranischen Angriff in Jordanien getötete. Iranische Behörden melden über 50 Tote und mehr als 500 Verletzte durch die US-Angriffe in den letzten drei Wochen.
Diplomatisches Aus und neue Waffensysteme in der Region
Auf diplomatischer Ebene eskalieren die Spannungen: Iran erklärte, dass das Rahmenabkommen mit den USA, das Mitte Juni in Islamabad geschlossen wurde, nicht mehr gelte. Irans oberster Führer Mojtaba Chamenei kritisierte US-Präsident Donald Trump scharf und bezeichnete dessen Unterschrift als „völlig wertlos und unglaubwürdig". Die USA verlegen unterdessen weitere Kampfflugzeuge wie F-16 und F-35 in die Region, um ihre militärische Präsenz zu verstärken. Die UN-Atombehörde IAEA rief zur Zurückhaltung auf, nachdem Berichte über einen US-Angriff auf ein im Bau befindliches iranisches Kernkraftwerk in Darkhovin aufkamen, das jedoch kein Nuklearmaterial enthielt.
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