Waffenruhe im Iran-Krieg: Erleichterung und offene Fragen
- • Die USA, Israel und Iran vereinbarten eine zweiwöchige Waffenruhe, vermittelt durch Pakistan.
- • Der iranische Zehn-Punkte-Plan als Verhandlungsgrundlage enthält widersprüchliche Versionen, besonders zum Atomprogramm.
- • Iran will die Straße von Hormus unter iranischer Militärverwaltung und mit Gebühren für Schiffe öffnen.
"Die zweiwöchige Waffenruhe bietet eine Atempause für diplomatische Verhandlungen, doch die dauerhafte Lösung der Konflikte um Irans Atomprogramm und die Straße von Hormus bleibt ungewiss."
Israelische Anti-Kriegsproteste trotz Raketenalarm - Eskalation im Libanon und neue Trump-Drohungen
- • Polizei löste Anti-Kriegsdemonstration in Tel Aviv mit etwa 1.000-2.000 Teilnehmern gewaltsam auf
- • Mindestens 17 Festnahmen und Beschlagnahmung von Ausrüstung bei der Auflösung der Demonstration
- • Im Südlibanon starben mindestens sieben Menschen bei israelischen Luftangriffen am Ostersonntag
"Die regionale Eskalation verschärft sich durch anhaltende Kämpfe im Libanon, neue Drohungen Trumps und Angriffe auf kritische Infrastruktur, während internationale Vermittlungsbemühungen weiterlaufen."
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Nahost-Konflikt: Syrien als Zufluchtsort trotz interner Spannungen
- • Die Huthi-Miliz aus dem Jemen hat Raketen auf Israel abgefeuert, die abgefangen wurden.
- • Israel weitet Militäroperationen im Südlibanon gegen die Hisbollah aus.
- • Ölpreise sind auf über 116 US-Dollar gestiegen, Aktienmärkte sind eingebrochen.
"Die regionale Eskalation belastet Syrien wirtschaftlich und könnte interne Konflikte verschärfen, während diplomatische Gespräche in Berlin stattfinden."
Deutsche Evakuierung aus Dubai: Lange Busreisen und erste Flüge trotz Raketenalarm
- • Deutsche Familien werden per Bus von Dubai in den Oman gebracht, mit mehr als 30-stündigen Reisen und Raketenalarmen.
- • Emirates und Etihad nehmen Betrieb in den VAE teilweise wieder auf, mit stark reduzierten Kapazitäten von etwa 25 Prozent.
- • Die EU-Kommission bezuschusst Rückholflüge mit bis zu 75 Prozent der Kosten bei gemeinsamer Nutzung durch EU-Bürger.
"Die Evakuierungsbemühungen laufen trotz schwieriger Sicherheitslage weiter, mit Fokus auf vulnerable Personen und internationaler Koordination."
Rückholaktionen laufen an - Opposition kritisiert Bundesregierung
- • Etwa 30.000 deutsche Touristen sind im Nahen Osten gestrandet.
- • Ein erster Emirates-Flug aus Dubai ist in Frankfurt gelandet, ein weiterer wird in München erwartet.
- • Die Bundesregierung plant einen Lufthansa-Charterflug ab Donnerstag von Maskat nach Frankfurt.
"Während erste Rückholflüge gestartet sind, bleibt die Lage für Zehntausende gestrandete Touristen angespannt, wobei die Bundesregierung unter Druck steht, schnellere Lösungen zu finden."
EASA warnt Airlines erneut: Iranischen Luftraum wegen möglicher US-Militäraktion meiden
- • Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA ruft Fluggesellschaften auf, den Luftraum über Iran vorerst zu meiden; die Empfehlung gilt zunächst für einen Monat. (tagesschau.de, 17.01.2026)
- • Die EASA rät zudem zu besonderer Vorsicht in den Lufträumen benachbarter Staaten, insbesondere in Regionen mit US-Militärstützpunkten. (tagesschau.de, 17.01.2026)
- • Als Begründung nennt die EASA eine erhöhte Alarmbereitschaft der iranischen Luftverteidigung im Zusammenhang mit einer möglichen US-Militäraktion; dies erhöhe die Risiken für die zivile Luftfahrt. Die Lage werde fortlaufend beobachtet, um die Risikosituation neu zu bewerten. (tagesschau.de, 17.01.2026)
"Kurzfristig ist mit anhaltenden Einschränkungen und Umplanungen im internationalen Flugverkehr rund um Iran zu rechnen. Ob und wie lange die EASA-Empfehlung verlängert wird, hängt von der weiteren Entwicklung der Sicherheitslage und möglichen militärischen Schritten in der Region ab."