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International 01.06.2026, 15:25 Aktualisiert: 01.06.2026, 23:01

USA und Iran trotz Waffenruhe mit gegenseitigen Angriffen – neue Spannungen

USA griffen iranische Radar- und Drohnenanlagen nahe der Straße von Hormus an.

Wichtige Fakten

  • USA griffen iranische Radar- und Drohnenanlagen nahe der Straße von Hormus an.
  • Irans Revolutionsgarden attackierten einen US-Stützpunkt als Vergeltung.
  • Kuwaits Luftabwehr fing feindliche Raketen und Drohnen ab.
  • Trump beharrt auf Irans Interesse an einem Abkommen.
  • Die Straße von Hormus bleibt geschlossen, Ölpreis weiter hoch.

Brüchiger Waffenstillstand unter Beschuss

Die USA und Iran haben sich trotz der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe erneut militärisch attackiert. Die US-Armee zerstörte am Wochenende Radar- und Drohnenkontrollanlagen im Süden Irans, nahe der Stadt Goruk und der Insel Keschm. Die Revolutionsgarden schlugen zurück und griffen einen von den USA genutzten Stützpunkt an. Kuwaits Militär bestätigte den Abschuss feindlicher Raketen und Drohnen.

Vermittlungsgespräche in der Sackgasse

Die unter Vermittlung von Pakistan und Katar laufenden Gespräche stehen weiter unter Druck. Iran fordert Sanktionserleichterungen, während die USA die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zur Bedingung machen. Nun kommen neue Forderungen: Beide Seiten tragen zur Eskalation bei.

Globale Wirtschaft unter Druck

Die Schließung der Straße von Hormus, durch die rund 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden, treibt die Energiepreise weiter in die Höhe. Der Ölpreis liegt nahe der 100-Dollar-Marke. Präsident Trump zeigte sich unterdessen optimistisch, dass Iran weiterhin an einem Abkommen interessiert sei – die jüngsten Angriffe sprechen jedoch eine andere Sprache.

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