Neue US-Luftangriffe auf Iran lösen Vergeltung aus
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Wichtige Fakten
- • USA greifen Radarstellungen an, die Iran reparierte.
- • Zivile Opfer in Kuhestak: fünf Tote, 70 Verletzte.
- • Revolutionsgarde meldet vier Tote in Kermanschah.
- • Iran beschießt US-Basen in Kuwait, Jordanien, Bahrain.
- • Baerbock warnt vor Eskalation.
Neue US-Luftangriffe im Iran, zivile Opfer
Die USA haben erneut Luftangriffe auf iranische Ziele nahe der Straße von Hormus durchgeführt. Nach Angaben von Präsident Donald Trump seien hauptsächlich Radarstellungen und andere Einrichtungen angegriffen worden. Ein Sprecher des US-Regionalkommandos CENTCOM erklärte, die Angriffe seien eine Reaktion auf Attacken der Revolutionsgarden gegen Handelsschiffe sowie auf Bedrohungen für US- Streitkräfte in der Region. Iranische Staatsmedien berichteten über Explosionen in mehreren Provinzen, vor allem in der Provinz Chusestan sollen bei Angriffen sieben Menschen getötet und acht weitere verletzt worden sein. Nach Berichten des iranischen Roten Halbmonds und staatlicher Medien wurden mindestens vier Zivilisten getötet, als eine amerikanische Rakete nahe einer Hochzeit eingeschlagen haben soll. Es gebe Hinweise auf zerstörte Hafeneinrichtungen und beschädigte Stromversorgung. Die USA erklärten, keine Hinweise auf zivile Opfer zu haben und niemals auf Zivilisten zu zielen.
Iranische Vergeltung auf US-Infrastruktur
Der Iran startete als Vergeltung massive Angriffe auf militärische Stützpunkte der USA in Jordanien, Bahrain, Kuwait und im Irak. Das jordanische Militär gab an, über dem Territorium des Königreiches mindestens 13 ballistische Raketen entdeckt zu haben, zehn seien von Luftabwehrsystemen zerstört worden, drei seien in abgelegenen Dez Gebieten niedergegangen. In Kuwait wurde ein Brand in einem Wohnhaus gemeldet, der auf den Einschlag einer iranischen Drohne zurückgeht. Eine vom Präsidenten Obama genehmigte befristete Aussetzung der Kampfhandlungen war im Sommer ausgelaufen. Iranische Regierungsvertreter kündigten an, dem internationalen Druck und der Blockade von Ausfuhren nicht nachzugeben und eigene Operationen zur Störung der globalen Ölversorgung fortzusetzen.
Wachsende Risiken für die Region
Unterdessen forderte die Bundesregierung die Einhaltung internationaler Regeln– Diplomatische Initiativen, die den eingestellten Verfahren ähneln, scheinen bislang weitgehend zu verpuffen. Die stockenden Bemühungen um eine Respektierung der früheren Vereinbarungen sorgen jedoch für Sorgen angesichts verstärkter Patrouillen der Supermächte in der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Wasserstraßen für Öllieferungen.
Wie dieser Artikel entstanden ist
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