USA und Iran starten Verhandlungen in der Schweiz; Iran droht mit Schließung der Hormusstraße
Wichtige Fakten
- • Verhandlungen zwischen USA und Iran haben in der Schweiz begonnen.
- • Iran droht mit Sperrung der Hormusstraße wegen Israels Angriffen im Libanon.
- • US-Militär bestreitet Schließung: 55 Handelsschiffe passierten am Samstag.
- • Israel stellt Angriffe im Libanon weitgehend ein, Sicherheitszone bleibt.
- • Vance optimistisch: Fortschritte bei Atom- und Libanon-Frage erwartet.
Beginn der Verhandlungen
Hochrangige Vertreter der USA und Irans haben am Sonntag in der Schweiz Verhandlungen über ein dauerhaftes Friedensabkommen aufgenommen. Das Treffen im Luxusresort Bürgenstock soll die im Rahmenabkommen vom vorigen Woch festgelegte 60-tägige Frist nutzen, um eine endgültige Einigung zu erzielen. US-Präsident Donald Trump drohte für den Fall eines Scheiterns mit einer Maut in der Straße von Hormus, erklärte aber, während der Waffenruhe werde es keine Gebühren geben.
Sperrung der Hormusstraße
Die Gespräche werden von einem erneuten Zwischenfall im Libanon überschattet. Das iranische Militär erklärte die Straße von Hormus wieder für geschlossen wegen Israels Angriffen im Libanon, was Teheran als Verstoß gegen das Abkommen wertet. Das US-Militär widersprach dieser Darstellung und bekräftigte, der Schiffsverkehr laufe weiter; 55 Handelsschiffe passierten den Kanal am Samstag. Iran hatte die Meerenge nach Kriegsbeginn blockiert, aber unter dem Rahmenabkomstgestellt.
Lage im Libanon
Die israelische Armee hat Medienberichten zufolge ihre Angriffe im Libanon weitgehend eingestellt, mit Ausnahme einer sogenannten Sicherheitszone südlibanänischen Gebiets. Am Samstag gab es jedoch noch Luftangriffe mit mindestens 47 Toten, wie das libanesische Gesundheitsministerium mitteilte. Hisbollah warf Israel Verstöße gegen die Waffenruhr
Beteiligte und Perspektiven
Die US-Delegation wird von Vizepräsident JD Vance angeführt, der nach ein bis drei Tagen von Detailverhandlern abgelöst werden soll. Zu den Unterhausverhandlern gehören Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Sondergesandter Steve Wittkoff auf US-Seite und der iran
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