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Gesellschaft 22.08.2026, 08:40 Aktualisiert: 22.08.2026, 10:08

Vater lässt Siebenjährigen stundenlang allein am Berg Fuji – Polizei rügt Eltern

Junge (7) blieb acht Stunden auf 2.000 m Höhe allein.

Wichtige Fakten

  • Junge (7) blieb acht Stunden auf 2.000 m Höhe allein.
  • Vater (48) setzte Aufstieg mit älterem Sohn fort.
  • Berghütte fand Kind an sechster Station und rief Polizei.
  • Polizei rügte Vater: 'Kind zurücklassen ist inakzeptabel.'
  • Vater entschuldigte sich für 'unüberlegte Entscheidung'.

Kind allein am Berg

Am japanischen Berg Fuji hat ein Vater seinen siebenjährigen Sohn stundenlang allein gelassen, nachdem der Junge über Müdigkeit geklagt hatte. Der Mann setzte seinen Aufstieg mit dem älteren Sohn fort und wies den Jungen an, zu warten. Das Kind wurde schließlich auf einer Bank in über 2000 Metern Höhe in nebligem und regnerischem Wetter entdeckt.

Rettung und Rüge

Mitarbeiter einer Berghütte fanden den Jungen an der sechsten Station des Fujinomiya-Wanderwegs und alarmierten die Polizei. Der Vater wurde zwischen der siebten und achten Station ausfindig gemacht, etwa drei Stunden Fußmarsch entfernt. Bei seiner Rückkehr erteilten ihm die Beamten eine strenge Ermahnung. Sie betonten, dass es inakzeptabel sei, ein Kind zurückzulassen, auch wenn man auf den gemeinsamen Aufstieg verzichten müsse.

Hintergrund

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 07:30 Uhr Ortszeit. Das Kind war etwa acht Stunden allein, bevor die Polizei den Vater kontaktierte. Der Vater entschuldigte sich für seine unüberlegte Entscheidung. Der Fujinomiya-Route ist einer der beliebtesten Wege auf den Berg, der jährlich etwa 200.000 Besucher anzieht. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Rettungseinsätzen am Fuji, unter anderem wegen eines Studenten, der sein Handy suchte, oder einer 99-jährigen Frau nach einem Sturz.

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