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Venezuela: Übergangsregierung strebt China-ähnliche Reformen an
Die USA haben begonnen, eingefrorene venezolanische Vermögenswerte freizugeben und lockern Sanktionen im Energiesektor.
Wichtige Fakten
- • Die USA haben begonnen, eingefrorene venezolanische Vermögenswerte freizugeben und lockern Sanktionen im Energiesektor.
- • Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez setzt auf wirtschaftliche Reformen und eine Öffnung des Ölsektors.
- • Rodríguez wird mit Deng Xiaoping verglichen und plant engere Beziehungen zu den USA.
- • US-Außenminister Rubio warnt vor Konsequenzen, falls Rodríguez nicht kooperiert.
- • Venezuela strebt chinesisch inspirierte wirtschaftliche Reformen an, um die marode Ölindustrie zu revitalisieren.
Die USA haben damit begonnen, eingefrorene venezolanische Vermögenswerte freizugeben und Sanktionen gegen den Energiesektor zu lockern. Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez plant, Venezuela mit wirtschaftlichen Reformen nach chinesischem Vorbild zu neuem Wachstum zu führen. Sie sucht den Anschluss an Washington trotz der Entführung von Nicolás Maduro, ihrem Vorgänger. Diese Reformen könnten den größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt den Weg für ausländische Investitionen ebnen. Kritiker warnen jedoch, dass eine wirtschaftliche Öffnung unter Autoritarismus die demokratischen Aussichten des Landes gefährden könnte. Gleichzeitig bleibt unklar, wie weit politische Reformen umgesetzt werden, da eine Übernahme des autoritären Modells Chinas diskutiert wird.
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