Iran-Krise: Neue Vorschläge stocken - Scholz kritisiert US-Verhandlungstaktik
- • Putin bekräftigt strategische Partnerschaft bei Treffen mit Irans Außenminister in St. Petersburg.
- • Iran bietet Öffnung der Straße von Hormus ohne Nuklearzugeständnisse.
- • Germany's Chancellor Friedrich Merz wirft USA vor, im Iran-Konflikt überfordert zu sein und politische Millimeterei zu betreiben.
"Die Gespräche über die Öffnung der Straße von Hormus bleiben ohne Fortschritte blockiert, während die Weltwirtschaft mit schweren Schäden rechnet."
USA heben Sanktionen gegen Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez auf
- • Die USA strichen Delcy Rodríguez von der Sanktionsliste des Finanzministeriums.
- • Die Entscheidung erfolgte ohne offizielle Begründung.
- • Die USA erlaubten zuvor wieder Geschäfte mit dem staatlichen Ölkonzern PdVSA.
"Die Aufhebung der Sanktionen markiert einen weiteren Schritt in der Normalisierung der US-Venezuela-Beziehungen, wobei die autoritäre Führung des Landes jedoch bestehen bleibt."
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Ukraine intensiviert Drohnenangriffe auf russische Öl-Infrastruktur
- • Ukraine griff in den letzten zehn Tagen mehrfach russische Ölanlagen in der Region Leningrad an, darunter Ust-Luga, Primorsk und Kirishi.
- • Die Angriffe trafen bis zu 40% der russischen Ölexportkapazitäten und verursachten erhebliche finanzielle Verluste für Russland.
- • Zelenskyj signalisierte Bereitschaft zur Reduzierung von Angriffen, wenn Russland seine Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur einstellt.
"Die ukrainischen Angriffe auf russische Ölexporte könnten die Kriegsfinanzierung Moskaus erheblich schwächen, bergen jedoch das Risiko steigender globaler Energiepreise und diplomatischen Drucks."
Russischer Öltanker erreicht Kuba trotz US-Blockade
- • Russischer Tanker Anatoly Kolodkin ist im Hafen von Matanzas in Kuba angelegt.
- • USA ließen das sanktionierte Schiff trotz faktischer Ölblockade passieren.
- • Kuba hatte laut Präsident Díaz-Canel seit drei Monaten keine Ölimporte mehr.
"Die Öllieferung könnte die akute Energiekrise in Kuba kurzfristig lindern, während die USA ihre Blockadepolitik gegenüber der Karibikinsel fortsetzen."
EU und Deutschland kritisieren US-Lockerung der Russland-Sanktionen
- • USA erlauben 30 Tage russisches Öl von Schiffen.
- • EU-Kommission: Sanktionen bleiben gezielt in Kraft.
- • Russland nimmt 150 Mio. Dollar täglich durch Ölpreise ein.
"Die Uneinigkeit über Sanktionen zwischen den USA und Europa sowie innerhalb der EU könnte die Effektivität des Drucks auf Russland schwächen."
Verschärfte Energiekrise in Kuba: Auswirkungen und Gegenmaßnahmen
- • Aufgrund der US-Ölblockade schrumpfen Kubas Kraftstoffvorräte signifikant.
- • Die kubanische Regierung implementiert Sparmaßnahmen, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben führen.
- • Bus- und Bahnverbindungen sowie öffentliche Verwaltung und Fährfahrten sind stark betroffen.
"Die Energiekrise wird sich weiter verschärfen, solange die Blockade anhält. Neue Solarsysteme könnten teilweise Abhilfe schaffen, jedoch bleiben die wirtschaftlichen Herausforderungen groß."
USA und Indien einigen sich auf Zollsenkungen
- • Die USA senken die reziproken Zölle auf indische Produkte von 25 auf 18 Prozent.
- • Indien plant, keine Erdölimporte mehr aus Russland zu beziehen.
- • Donald Trump verkündete, dass Indien mehr Öl aus den USA kaufen werde.
"Die Vereinbarung könnte den Handel zwischen den USA und Indien stärken und möglicherweise geopolitische Spannungen verringern."
Entspannungen zwischen USA und Iran beeinflussen Edelmetall- und Ölpreise
- • Der Preis für ein Barrel Brent-Öl fiel um etwa fünf Prozent auf knapp 66 Dollar.
- • Gold- und Silberpreise unterlagen zu Wochenbeginn weiterhin einer hohen Volatilität.
- • Goldpreis fiel zeitweise auf 4.402 Dollar pro Unze, erholte sich aber am Nachmittag wieder.
"Die geopolitischen Spannungen bleiben ein Risiko für die Märkte, jedoch haben sich die Aussichten aufgrund von Gesprächen zwischen den USA und Iran verbessert. Dennoch bleibt die Unsicherheit an den Märkten hoch, was sich in schwankenden Edelmetall- und Ölpreisen widerspiegelt."
Venezuela: Übergangsregierung strebt China-ähnliche Reformen an
- • Die USA haben begonnen, eingefrorene venezolanische Vermögenswerte freizugeben und lockern Sanktionen im Energiesektor.
- • Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez setzt auf wirtschaftliche Reformen und eine Öffnung des Ölsektors.
- • Rodríguez wird mit Deng Xiaoping verglichen und plant engere Beziehungen zu den USA.
"Die wirtschaftlichen Reformen in Venezuela könnten langfristige Auswirkungen auf die politische Landschaft haben."
Nach Treffen Machados mit Trump: USA kontrollieren venezolanisches Öl – weitere Tankerbeschlagnahmungen und diplomatische Annäherung stärken Rodríguez
- • María Corina Machado traf am 15. Januar 2026 im Weißen Haus mit US‑Präsident Donald Trump zusammen.
- • US‑Militäroperationen hatten Nicolás Maduro Anfang Januar festgesetzt; seitdem führt Delcy Rodríguez als geschäftsführende Präsidentin die Regierung Venezuelas.
- • Trump hat Delcy Rodríguez öffentlich gelobt, mit ihr ausführlich telefoniert und bezeichnete sie als 'ally'; er äußerte zugleich Zweifel an Machados Rückhalt im Land.
"Die neuerlichen, konkreten Schritte Washingtons zur Kontrolle venezolanischer Ölexporte (Beschlagnahmungen, erster Ölausverkauf) und die enge Kooperation mit Delcy Rodríguez intensivieren kurzfristig ihre faktische Machtbasis: Ölverkäufe und -einnahmen sind ein zentraler Hebel zur Stabilisierung der interimsadministration. Die Pläne zur Wiedereröffnung der Botschaft und die bestätigte Freilassung einiger Ausländer deuten auf eine schrittweise diplomatische Normalisierung hin. Für María Corina Machado bleibt der Spielraum begrenzt: Solange die USA Rodríguez als zuverlässigen Partner behandeln und den Ölhahn kontrollieren, sinken ihre Chancen, kurzfristig die formelle Führung zurückzugewinnen. Mögliche weitere Beschlagnahmungen und die Verknüpfung von Öleinnahmen mit politischer Unterstützung könnten die innenpolitische Lage weiter zugunsten des de facto‑Regimes verschieben. Dennoch bleibt der politische Prozess unsicher: Proteste, internationale Reaktionen, juristische Auseinandersetzungen über die Rechtmäßigkeit von Seizures und mögliche Entwicklungen innerhalb der venezolanischen Streitkräfte könnten das Gleichgewicht wieder verändern."
DAX klettert wieder leicht – Rückenwind von US-Banken und TSMC, aber Risiken bleiben
- • Der DAX schloss am 15.01.2026 bei 25.352 Punkten und legte damit knapp 0,3 % zu.
- • Das frische Allzeithoch liegt bei 25.508 Punkten.
- • Anleger zeigten sich über weite Strecken zurückhaltend; zuletzt gewann der Index jedoch in den Schlussminuten Schwung.
"Die Stimmung hat sich leicht aufgehellt: Positive US-Bankenzahlen, ein robustes TSMC-Ergebnis und Rückenwind von der Wall Street stützen die Kurse, sodass der DAX wieder in Richtung Allzeithoch tendiert. Kurzfristig könnten jedoch Gewinnmitnahmen rund um neue Rekorde, anhaltende geopolitische Unsicherheiten (Iran) und Ölpreisschwankungen Rückschläge bringen. Entscheidend bleiben die weiteren Berichte der US-Banken und die kommenden Unternehmenszahlen in Europa sowie die Frage, ob die Großhandelspreisinflation zunehmend auf die Verbraucherpreise durchschlägt."
US-Venezuela: Neue Entwicklungen und Trumps Strategie
- • Donald Trump hat versprochen, Ölkonzernen in Venezuela 'totale Sicherheit, totale Sicherheit' zu bieten, um sie zu Investitionen von 100 Milliarden US-Dollar in die Infrastruktur des Landes zu bewegen.
- • Nicolás Maduro wurde von US-Kräften gestürzt, und Trump hat Gespräche mit der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado geplant.
- • Die US-Regierung hat eine erhöhte Unterstützungsbereitschaft gegenüber Venezuela gezeigt, während Trumps Beziehung zu Venezuela's Interimsführer Delcy Rodriguez als 'sehr gut' beschrieben wird.
"Die politische Lage in Venezuela zeigt sich komplex und im Umbruch. Trumps Versuche, amerikanische Ölunternehmen durch Sicherheitsgarantien zu Investitionen zu bewegen, könnten den Energiesektor maßgeblich beeinflussen. Gleichzeitig steht die politische Zukunft des Landes zur Debatte, und weitere Gespräche mit Oppositionsführern sind geplant."