Vistry warnt vor Gewinneinbruch wegen Nahostkonflikt
Wichtige Fakten
- • Vistry-Aktie fällt um 10,5 Prozent.
- • Uk-Krieg im Iran verursacht Kaufzurückhaltung.
- • Höhere Baukosten durch Material- und Lohnsteigerungen.
- • Vistry stoppt Aktienrückkauf zur Schuldenreduzierung.
- • Gewinn im ersten Halbjahr deutlich niedriger erwartet.
Gewinnwarnung und Aktienrutsch
Der britische Hausbauer Vistry, Eigentümer von Bovis Homes, Countryside und Linden Homes, hat eine deutliche Gewinnwarnung herausgegeben. Grund ist der eskalierende US-israelische Konflikt mit dem Iran, der die wirtschaftliche Unsicherheit massiv erhöht hat. Die Aktie des Unternehmens brach am Mittwoch um 10,5 Prozent ein und erreichte den niedrigsten Stand seit nahezu 15 Jahren.
Auswirkungen des Nahostkonflikts
In einer Mitteilung an die Aktionäre erklärte Vistry, dass Käufer in den letzten Wochen aufgrund der geopolitischen Spannungen vorsichtiger geworden seien. Der Konflikt führe zudem zu höheren Kosten für Baumaterialien und Löhne, die voraussichtlich bis ins zweite Halbjahr anhalten werden. Um die Nachfrage anzukurbeln, setzt das Unternehmen auf höhere Anreize und Rabatte, was die Gewinne zusätzlich belastet. Vistry stoppte daher auch sein Aktienrückkaufprogramm, um Schulden abzubauen. Der Gewinn für das erste Halbjahr 2026 werde deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen, eine leichte Erholung in der zweiten Jahreshälfte werde jedoch erwartet. Savills, ein weiterer Immobilienkonzern, warnte ebenfalls vor einer Verlangsamung des Geschäfts im Vereinigten Königreich und im Nahen Osten.
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