Vogelgrippe H5N1 erreicht Australien: Regierung unter Druck
Wichtige Fakten
- • Erster H5N1-Fall auf australischem Festland bestätigt.
- • Experten warnen vor 'ernsthafter Wildtier-Notlage'.
- • Grüne fordern 200 Mio. Dollar Soforthilfe für Tierwelt.
- • Bedrohte Arten wie Tasmanischer Teufel könnten aussterben.
- • Regierung erwog 50-Cent-ÖPNV-Tarif in Queensland.
Erster H5N1-Fall auf dem australischen Festland
Experten warnen vor einer beispiellosen Bedrohung für die Tierwelt: Die hochansteckende Vogelgrippe H5N1 wurde erstmals auf dem australischen Festland nachgewiesen. Ein Brauner Skuavogel starb am südlichen Ende Westaustraliens an dem Virus. Bislang war Australien der einzige Kontinent, der von diesem Stamm verschont geblieben war.
Grüne drängen auf Notfallfonds
Die Grünen unter Senatorin Sarah Hanson-Young fordern einen Notfallfonds in Höhe von 200 Millionen Dollar zum Schutz der heimischen Tierarten. Sie kritisieren, die Regierung habe seit fast zwei Jahren Zeit gehabt, sich vorzubereiten. Bedroht seien Arten wie Tasmanische Teufel, Schwarzschwäne und Seelöwen.
Weitere Nachrichten aus Australien
Der Haushalt des Bundesstaats Queensland sieht unter anderem dauerhaft günstige ÖPNV-Tarife vor. Die Opposition kritisiert die Kapitalertragsteuer-Reform der Bundesregierung. Polizei ermittelt zu einem tödlichen Schusswechsel in Melbourne und einem Autounfall mit einem gestohlenen Fahrzeug in Cairns, bei dem ein 12-jähriger Junge starb.
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