Vogelgrippe H5N1: Verdacht auf ersten Festlandfall in Australien
Wichtige Fakten
- • Braune Skua in Westaustralien positiv auf Vogelgrippe getestet.
- • Weitere Tests zur Bestätigung von H5N1 laufen.
- • Australien war bislang einziger von H5N1 verschonter Kontinent.
- • Zweiter Vogel, ein Riesensturmvogel, wird getestet.
- • Bundesministerin Julie Collins berief Krisensitzung ein.
Erster Verdachtsfall auf dem australischen Festland
Ein migrierender Seevogel, eine Braune Skua, wurde im südlichen Westaustralien gefunden und positiv auf Vogelgrippe getestet. Weitere Untersuchungen laufen, um zu bestätigen, ob es sich um den ersten Fall der hochansteckenden H5N1-Variante auf dem australischen Festland handelt. Der Vogel wurde im Cape-Le-Grand-Nationalpark entdeckt und ist inzwischen verendet. Ein zweiter Vogel, ein Riesensturmvogel, zeigt Krankheitssymptome und wird ebenfalls getestet. Australien war bisher der einzige Kontinent, der von der verheerenden H5N1-Variante verschont geblieben ist.
Experten warnen vor potenzieller Katastrophe
Landwirtschaftsministerin Julie Collins betonte, dass es derzeit keine Anzeichen für Massensterben oder Infektionen bei Geflügel gebe. Die Behörden sind in höchster Alarmbereitschaft, da das Virus weltweit bereits Hunderte Millionen Vögel getötet hat. Dr. Carol Booth vom Invasive Species Council warnte vor möglichen katastrophalen Auswirkungen auf die Tierwelt, falls H5N1 bestätigt werde. Das CSIRO in Geelong führt nun die abschließenden Tests durch.
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