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Politik 24.08.2026, 01:41 Aktualisiert: 24.08.2026, 06:00

Wadephul in der Ukraine: Zwischen Symbolik und fehlenden Raketen

Wadephul bei viertem Ukraine-Besuch in Charkiw.

Wichtige Fakten

  • Wadephul bei viertem Ukraine-Besuch in Charkiw.
  • Ukraine fordert Patriot-Raketen; Gespräche mit Partnern.
  • Juli: Mehr als 470 zivile Tote?
  • Besuch am Vorabend des Unabhängigkeitstags.

Ein Besuch mit Symbolkraft

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat bei seinem vierten Besuch in der Ukraine seine Verbundenheit mit dem Land unterstrichen. Kurz nach seiner Ankunft in Kiew erlebte er einen Luftalarm, dem später weitere folgten. Solche Vorfälle verdeutlichten die anhaltende Bedrohung durch russische Angriffe.

Die dringendste Bitte: Abwehrraketen

Die Ukraine benötigt dringend neue Patriot-Abwehrraketen, doch konkrete Zusagen gab es nicht. Wadephul kündigte an, bei Partnern wie Griechenland, Spanien, Südkorea und Japan für die Lieferung zu werben. Die anhaltenden russischen Angriffe, die im Juli über 470 zivile Opfer forderten, zeigen die Notwendigkeit.

Eindrücke aus Frontnähe

In Charkiw, nur 30 Kilometer von der Front, machte sich Wadephul ein Bild von den Zerstörungen und der Widerstandskraft der Bevölkerung. Der Gouverneur und der Bürgermeister betonten die Bedeutung des Besuchs als Zeichen der Unterstützung. Die Sorge vor einem harten Winter ist groß, da die Energieinfrastruktur bedroht bleibt.

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