Dramatische Wende in der US-Außenpolitik unter Trump: Neue Spannungen mit Europa und Eskalationen weltweit
- • Trump hat die Weltordnung in nur einem Jahr seiner neuen Amtszeit erheblich destabilisiert.
- • Während eines Treffens in München betonte US-Vizepräsident JD Vance, dass die größte Bedrohung für Europa im Verlust gemeinsamer Werte mit den USA liegt.
- • Trumps Wortgefecht mit Selenskyj verstärkte die Spannungen um die Ukraine.
"Die politische Lage bleibt angespannt und unberechenbar. Trump's Äußerungen und Handlungen schaffen eine neue Unsicherheit nicht nur in Europa, sondern weltweit. Die Beziehungen zwischen den USA und ihren traditionellen Verbündeten werden auf eine harte Probe gestellt."
Streit um Chinas „Mega-Botschaft“ in London: Entscheidung in dieser Woche erwartet – Sicherheitsbedenken und Proteste halten an
- • China plant im Royal Mint Court in zentraler Lage nahe Tower Bridge, Tower of London und der City of London einen großen Botschaftskomplex.
- • Das Gelände umfasst rund 20.000 Quadratmeter; im Untergeschoss sollen rund 200 Räume liegen, teils ist von 208 Räumen die Rede.
- • Am Wochenende demonstrierten erneut Hunderte Menschen gegen das Projekt, darunter auch aus Hongkong geflüchtete Aktivisten.
"Die Genehmigung gilt weiterhin als wahrscheinlich und könnte die Beziehungen vor einer erwarteten China-Reise von Premier Starmer Ende Januar entspannen. Unabhängig vom Entscheid ist mit anhaltenden Protesten und einer möglichen juristischen Anfechtung durch Anwohner und Diaspora-Gruppen zu rechnen; zudem dürfte das Thema angesichts von Sicherheitsbedenken und der Nähe zu kritischer Infrastruktur politisch weiter umkämpft bleiben."
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Venezuelas Übergangspräsidentin Rodríguez bekräftigt in erster Parlamentsrede selbstbewussten Kurs gegenüber den USA
- • Delcy Rodríguez hielt am 16.01.2026 ihre erste Rede an die Nation im Parlament, nachdem sie zur Übergangspräsidentin ernannt worden war.
- • Rodríguez erklärte, Venezuela habe keine Scheu, den USA diplomatisch entgegenzutreten, und bezeichnete die Vereinigten Staaten als „Atommacht“.
- • Nach der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz Anfang Januar wurde Rodríguez als dessen bisherige Stellvertreterin zur Übergangspräsidentin ernannt.
"Kurzfristig ist keine Entspannung im Verhältnis zu den USA absehbar. Innenpolitisch dürfte die Regierung Rodríguez versuchen, über eine Reform im Energiesektor Investitionen zu mobilisieren und damit Spielräume für Ausgaben – insbesondere im Gesundheitswesen – zu schaffen, während der Rechtsfall Maduro in den USA die Lage weiter politisch auflädt."
Iran: Araghtschi dementiert Hinrichtungen – USA verhängen neue Sanktionen gegen Führung
- • Stand: 15.01.2026 – Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagte in einem Fox‑News‑Interview, es gebe keine Pläne für Hinrichtungen im Zusammenhang mit den Massenprotesten; er betonte, "Erhängen ist nicht in Frage" und dass der Iran "seit 20 Jahren bereit für Verhandlungen" mit den USA sei.
- • US‑Präsident Donald Trump sagte, er habe aus einer "zuverlässigen Quelle" die Information erhalten, dass die Tötungen im Iran aufgehört hätten; er drohte jedoch mit "sehr harten" Gegenmaßnahmen, sollten dennoch Hinrichtungen stattfinden.
- • Die iranische Justiz bestätigte im Staatsfernsehen, dass der 26‑jährige Erfan Soltani "nicht zum Tode verurteilt" worden sei; die ihm vorgeworfenen Anklagen ("Propaganda gegen das System", "Handlungen gegen die nationale Sicherheit") würden nach Angaben der Justiz nicht mit der Todesstrafe geahndet.
"Die neuen US‑Sanktionen gegen Schlüsselpersonen und Firmen verschärfen den Druck auf die Führung in Teheran und zielen auf Einnahmequellen aus dem Ölgeschäft ab. Kurzfristig dürfte das Regime weiter repressiv reagieren, da Justiz und Sicherheitsapparate schnelle Verfahren und harte Strafen fordern. Mittelfristig können die Sanktionen ökonomischen Druck erzeugen und die Handlungsoptionen der Führung einschränken, zugleich besteht aber das Risiko einer Gegenreaktion oder verstärkter innenpolitischer Repression. Diplomatische Signale (u. a. Araghtschis Dementi und Verhandlungsangebot) könnten militärische Eskalationen dämpfen, sind aber angesichts fehlender unabhängiger Kontrollen und der innenpolitischen Härte der Justiz unsicher."