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Politik 26.01.2026, 17:59 Aktualisiert: 26.01.2026, 23:09

Wadephul ruft zu hartem Vorgehen gegen russische Schattenflotte auf

Außenminister Wadephul reiste nach Lettland und Schweden, um deutsche Unterstützung für den Ostseeraum zu bekräftigen.

Wichtige Fakten

  • Außenminister Wadephul reiste nach Lettland und Schweden, um deutsche Unterstützung für den Ostseeraum zu bekräftigen.
  • Wadephul fordert ein entschlossenes Vorgehen gegen die russische Schattenflotte, die Sanktionen umgeht.
  • Es besteht Besorgnis über die ökologischen Risiken durch marode Öltanker in der Ostsee.
  • Deutschland plant, fünf Prozent des BIP für Verteidigung auszugeben.
  • Deutschland und Schweden arbeiten eng in Sicherheitsfragen zusammen.
Außenminister Johann Wadephul bekräftigte bei seiner Reise nach Lettland und Schweden die Unterstützung Deutschlands für den Ostseeraum und rief zu einem entschlosseneren Vorgehen gegen die russische Schattenflotte auf. Diese versucht, durch den Einsatz von Tankern ohne klare Flagge die Sanktionen zu umgehen. Wadephul unterstrich die Notwendigkeit einer Reform des internationalen Seerechts, um wirksam gegen unklare Flaggenpraktiken vorzugehen. Er warnte zudem vor den ökologischen Risiken, die durch marode Schiffe mit schlecht ausgebildeten Crews entstehen könnten. Zusätzlich betonte er die deutsche Verteidigungsbereitschaft, fünf Prozent des BIP in diesem Bereich zu investieren, was auch ein klares Signal an den Kreml senden soll. Gemeinsam mit Schweden setzt sich Deutschland für eine starke Sicherheitskooperation in der Region ein.

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